Panorama Panorama Deutschland

Brexit: Rechnungshof fürchtet Anstieg des deutschen EU-Beitrags

Berlin | Der EU-Austritt Großbritanniens wird für Deutschlands Steuerzahler teuer. Wie die "Bild" (Freitag) unter Berufung auf einen Bericht des Bundesrechnungshofes meldet, könnten sich die Mehrkosten für Deutschland auf mehr als fünf Milliarden Euro belaufen. Dem Bericht zufolge warnt der Bundesrechnungshof vor allem vor einem starken Anstieg des Nettobeitrags in die EU-Kasse.

Auf Deutschland als größtem EU-Beitragszahler könnten nach dem Brexit "zusätzliche Netto-Belastungen in der Größenordnung von bis zu fünf Milliarden Euro zukommen", schreiben die Rechnungsprüfer. 2015 hatte Berlin 14,3 Milliarden Euro netto an die EU überwiesen. Nach dem Brexit könnte sich die Summe damit auf rund 20 Milliarden Euro erhöhen.

Weitere Milliardenkosten drohen dem Rechnungshofbericht zufolge, wenn sich die Briten weigern, ihren Anteil an laufenden EU-Programmen oder den Pensionen der EU-Beamten zu übernehmen. Die finanziellen Folgen "können derzeit noch nicht belastbar abgeschätzt werden", zitiert die "Bild" aus dem Rechnungshofbericht.

Zurück zur Rubrik Panorama Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Panorama Deutschland

fluechtlinge_22092015c

Berlin | Im Jahr 2017 sind insgesamt 186.644 Asylsuchende in Deutschland registriert worden. Das sind deutlich weniger als in den Vorjahren, teilte das Bundesinnenministerium am Dienstag mit. So waren es im Jahr 2016 noch circa 280.000 und im Jahr 2015 noch circa 890.000 asylsuchende Menschen.

Eberbach | In Eberbach im baden-württembergischen Rhein-Neckar-Kreis ist am Dienstagmorgen ein Schulbus gegen eine Hauswand gefahren. Dabei seien 43 Personen verletzt worden, sechs davon schwer, berichtet der "Südwestrundfunk" unter Berufung auf Polizeiangaben. Bei den Schwerverletzten soll es sich um Schüler handeln.

Berlin | Der Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, hat von einer möglichen Großen Koalition die Verabschiedung eines Kindesmissbrauchsbekämpfungsgesetz gefordert. Auch acht Jahre nach dem großen Missbrauchsskandal gebe es noch keinen Umschwung im Umgang mit sexuellem Kindesmissbrauch. "Deutschland tut zu wenig und Politik flüchtet sich häufig in Minimallösungen, die auch noch schlecht finanziert und befristet sind", sagte Rörig der "Welt" (Dienstagsausgabe).

Report-K Karneval-Livestream

livestream_kasten_03012017

Jeden Tag von Montag bis Freitag von 18:30-19 Uhr eine halbe Stunde Kölner Karneval auf report-K. Nachrichten aus dem jecken Geschehen und Interviews mit Kölner und Karnevalsgesellschaften aus der Region. 

Am Dienstag 16.1. zu Gast am jecken roten report-K Fass:
Amazonencorps Frechen
Treuer Husar blau-gelb
KG Knobelbröder

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN