Wirtschaftsnachrichten Weltwirtschaft

Deutsche Wirtschaft wegen neuem Bewertungssystem Pekings besorgt

Berlin | Die deutsche Wirtschaft wehrt sich gegen ein neues Firmen-Ratingsystem, an dem die chinesische Regierung feilt und das Teil des umstrittenen Sozialkreditsystems ist. Der geplante Credit-Score eines Unternehmens könnte ein "Make or break"-Faktor für viele Firmen sein, warnt die EU-Handelskammer in China in einer bisher unveröffentlichten Analyse, über die das "Handelsblatt" (Montagsausgabe) berichtet. Alle Firmen, die in China tätig sind, sollen künftig in verschiedenen Listen danach bewertet werden, wie gut sie sich an die Regeln in der Volksrepublik halten.

Große Konzerne müssen laut Experten im Durchschnitt 300 oder mehr Anforderungen erfüllen, um gute Rating-Ergebnisse zu erzielen. Bei einem schlechten Ranking droht sogar der Ausschluss vom chinesischen Markt. Die deutsche Wirtschaft klagt, das neue System sei zu undurchsichtig.

Bei den Unternehmen herrsche momentan wegen des chinesisch-amerikanischen Handelskrieges ohnehin eine große Unsicherheit, sagte Jens Hildebrandt, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutschen Handelskammer in China, der Zeitung. "Alles, was zusätzlich Unsicherheit verursacht, ist schädlich – und dazu gehört auch das Rating-System." Auch der Bundesverband der Deutschen Industrie appelliert an die chinesische Regierung, das System transparenter zu gestalten.

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Düsseldorf | Der chinesische Telekommunikationskonzern Huawei bereitet sich weiterhin darauf vor, dass US-Zulieferer ab dem 19. August nur sehr eingeschränkt Geschäfte mit dem Unternehmen machen dürfen. Das sagte David Wang, stellvertretender Vorsitzender von Huawei Deutschland, der "Welt" (Mittwochsausgabe). Zwar hatte US-Präsident Donald Trump jüngst angekündigt, dass ein entsprechendes Verbot der US-Regierung aufgehoben würde.

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