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Pimco-Fondschef befürchtet Rezession in den USA

München | Der Fondschef des US-Anleiheriesen Pimco in Deutschland, Andrew Bosomworth, rechnet mit insgesamt drei Schritten von jeweils 0,25 Prozentpunkten bei den US-Leitzinsen durch die US-Notenbank Fed in diesem Jahr. Danach soll aber bald Schluss sein. Der aktuelle Zinserhöhungszyklus "wird nicht deutlich über 2018 hinausgehen", sagte Bosomworth dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe).

Er zweifelt an einer nachhaltigen Wirkung der Politik des US-Präsidenten Donald Trump auf die US-Wirtschaft. Für anhaltendes Wachstum brauche es eine steigende Produktivität. Die sei durch Abschreibungen allein nicht zu erreichen. Der bereits in den Reden Trumps anklingende Protektionismus werde sich zudem die Wirtschaft bremsen, auch wenn er moderater ausfallen werde, sagte der Anlageprofi. Ein bis zwei Jahre könne die aktuelle Expansion der US-Wirtschaft trotz allem noch anhalten, so der Ökonom. Doch dann droht seiner Ansicht nach eine Rezession, wie das bisher noch bei jeder Amtszeit eines Republikaners in den USA der Fall gewesen sei.

Pimcos Anlagestrategen sind sich einig, dass es kurzfristig zu Turbulenzen an den Märkten kommen kann, sagte Bosomworth. Deshalb halten die Fondsmanager Pimcos derzeit mehr Kasse als sonst in ihren Fonds mit einem Vermögen von insgesamt 1,5 Billionen US-Dollar und lauern auf günstige Kaufgelegenheiten.

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