Das Pressefoto zeigt unter anderem Ina Brandes, Verkehrsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, und Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land Nordrhein-Westfalen bei der Besichtigung des Bahnhofs in Dortmund Hörde.

Köln | 25 Grafitti-Künstler haben in Nordrhein-Westfalen an Bahnhöfen Streetart geschaffen. Den Auftrag dazu erteilte die Deutsche Bahn und das Land Nordrhein-Westfalen. NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes will so mehr Menschen in die Bahn locken.

Durch die Street Art würden die Bahnhöfe, so Brandes „gute Orte“. Bahn und Land stellten dazu heute den Bahnhof Dortmund-Hörde als Musterbeispiel vor. Es ist ein gespraytes Motiv mit Motiven aus der Region, der alten Anlage Phoenix-West, die der S-Bahnstation neuen Charme verleihen soll.

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Eine Kundenbefragung der Deutschen Bahn ergab, dass Kunden positiv auf die bunten Gemälde reagierten. Vor allem erhielten die Bahnhöfe dadurch ein individuelleres Aussehen, was sich positiv auf die Wiedererkennbarkeit ausübe. So schmücken etwa den Gelsenkirchener Hauptbahnhof Tiger, Eisbären und Nashörner und damit Motive aus dem Gelsenkirchener Zoo. Dabei unterscheiden sich die Street-Art-Werke erheblich in der Größe von 70 bis 1.000 Quadratmeter.

Das Land NRW finanzierte die Street-Art-Kunstwerke mit 1,2 Millionen Euro. Das Geld stammt aus dem „Sonderprogramm kommunale Verkehrsinfrastruktur ÖPNV des Landes Nordrhein-Westfalen“. Insgesamt investierte das Land 50 Millionen Euro in die kommunale Infrastruktur im öffentlichen Personennahverkehr. Im Winter ruhen die Arbeiten, aber im Frühjahr sind die Künstler*innen wieder unterwegs.

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