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Bei Drogenrazzia öffnet Polizei gewaltsam die falsche Wohnung

Köln | Die Kölner Polizei und das Zollfahndungsamt Essen nahmen am Mittwoch zwei Männer im Alter von 27 und 29 Jahren fest. Ihnen wird der Handel mit Drogen vorgeworfen. Bei der Razzia in einem Gebäude stürmten die Beamten die Wohnung einer Unbeteiligten. Die Behörde will nun für die verursachten Schäden aufkommen.

Die beiden Tatverdächtigen wurden einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft verhängte. Die gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift der beiden Behörden verfolgte die Tatverdächtigen seit 2018. Im Februar nahmen die Beamten einen 27-Jährigen fest, dem sie vorwerfen Marihuana in großem Stil aus den Niederlanden eingeführt zu haben. Ihn bezeichnet die Polizei als „Lieferanten“, der die Ermittler auf die Spur der am Mittwoch festgenommen Tatverdächtigen brachte.

Am Mittwoch durchsuchten die Beamten Wohnungen und einen angemieteten Lagerraum. Dort fanden Sie große Mengen an Betäubungsmitteln: Acht Kilogramm synthetische Drogen, fünf Kilogramm Ecstasy, ein Kilogramm Amphetamin und rund 250 Gramm Kokain, sowie 30.000 Euro Bargeld. Daneben stellten die Polizisten eine Geldzählmaschine, eine Tablettiermaschine und eine Presse zur Herstellung von Betäubungsmitteln sicher.

Bei der Durchsuchung eines Hauses öffneten die Beamten eine falsche Wohnung. Die Polizei schreibt jetzt: „Die Wohnungsinhaberin blieb dabei unverletzt.“ Zudem will die Polizei den von ihr verursachten Schaden regulieren.

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