Panorama Deutschland Nachrichten

Seebrücke: Mehrere zehntausend Menschen auf der Straße wegen Moria

Köln | Das Aktionsbündnis Seebrücke spricht von mehreren 10.000 Menschen, die am gestrigen Mittwoch in Deutschland auf die Straße gingen, um für die Evakuierung der geflüchteten Menschen aus dem griechischen Flüchtlingslager Moria auf Lesbos zu demonstrieren. Dort brennt es seit mehreren Tagen. Die SPD kritisiert Bundesinnenminister Horst Seehofer.

Liza Pflaum von der Seebrücke: "Heute haben wir gezeigt, dass ein großer Teil der Zivilgesellschaft hinter unseren Forderungen steht. Wir fordern, dass Deutschland sofort alle Menschen aus Moria aufnimmt. 180 Kommunen stehen in Deutschland sofort für eine Aufnahme bereit, mehrere Bundesländer haben ihre Bereitschaft zur Aufnahme bekundet: Wir haben also ausreichend Platz und freie Kapazitäten."

SPD-Vizechefin: Seehofers Blockade bei Moria "lebensgefährlich"

Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Serpil Midyatli hat die Weigerung von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), der Aufnahme von Flüchtlingen von griechischen Inseln durch einzelne deutsche Städte und Gemeinden zuzustimmen, scharf kritisiert. "Seehofers Blockadehaltung ist lebensgefährlich", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben) nach dem Brand in dem Lager Moria. Man habe den Platz.

"Dutzende Städte und Gemeinden aus allen Bundesländern haben seit langem die Bereitschaft erklärt, Geflüchtete aufzunehmen. Die SPD erwartet, dass der Bundesinnenminister jetzt endlich den Weg freimacht, damit das Lager in Moria aufgelöst werden kann und die Menschen in Sicherheit gebracht werden können."

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