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Weihnachtsmärkte: Städte- und Gemeindebund fordert Maskenpflicht

Berlin | Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert für die kommende Weihnachtsmarktsaison eine Maskenpflicht. "Mobile Temperaturkontrollen und Handdesinfektionsspender müssen dann, ebenso wie die Maske, zum Erscheinungsbild des Weihnachtsmarktes gehören", sagte der Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Welt". Landsberg sprach sich gegen eine Absage der Märkte aus.

"Ein behutsames und differenziertes Vorgehen statt genereller Absagen ist notwendig, damit die Akzeptanz der Menschen erhalten bleibt. Ohne die notwendige Einsicht und Überzeugung der Bürgerinnen und Bürger wird die mittel- und langfristige Eindämmung der Pandemie schwierig." In Bezug auf die Forderung nach besseren Lüftungssystemen für Schulen gibt sich der Gemeindebund skeptisch, ob schnelle Veränderungen möglich sind.

"Der Einbau von Be- und Entlüftungssystemen in allen Klassenzimmern mag aus Sicht des Infektionsschutzes zwar effektiv sein, ist allerdings viel leichter vorgeschlagen als realisiert." Zumindest für das laufende Schuljahr ist es aus Landsbergs Sicht "vollkommen unrealistisch, flächendeckend mit einer entsprechenden technischen Ausstattung zur Belüftung planen zu wollen". Es seien also alternative Konzepte je nach Rahmenbedingungen zu entwickeln, "etwa das Stoßlüften nach einer gewissen Unterrichtszeit beziehungsweise das Tragen von Masken oder auch die Abstandskonzepte - zur Not mit kleineren Gruppengrößen."

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