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Bundesanwaltschaft lässt mutmaßlichen IS-Werber festnehmen

Karlsruhe | Die Bundesanwaltschaft hat am Donnerstag einen mutmaßlichen Werber der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in Sachsen festnehmen lassen. Spezialkräfte der Bundespolizei führten die Festnahme des 22-jährigen syrischen Staatsangehörigen durch, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. Zudem wurde die Wohnung des Beschuldigten durchsucht.

Der Mann sei dringend verdächtig, in zwei Fällen um Mitglieder oder Unterstützer für den IS geworben zu haben, so die Karlsruher Behörde. Außerdem soll er in fünf Fällen Gewaltdarstellungen öffentlich zugänglich gemacht und vorrätig gehalten haben, um sie zu verbreiten oder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei habe er in vier Fällen sowie in 21 weiteren Fällen gegen ein Verbot nach dem Vereinsgesetz verstoßen.

Darüber hinaus stehe er im Verdacht, sich als Mitglied an der Terrormiliz beteiligt zu haben, teilte die Bundesanwaltschaft weiter mit. Der Beschuldigte soll noch am Donnerstag dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden, der über den Vollzug der Untersuchungshaft entscheidet.

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