Panorama Panorama Deutschland

Zwangsräumung in Tübingen eskaliert: 69-Jähriger tödlich verletzt

Tübingen | In Baden-Württemberg ist am Montag ein Mann bei einer Zwangsräumung ums Leben gekommen. Als der Gerichtsvollzieher und Mitarbeiter des Ordnungsamtes gegen 9:00 Uhr mit der Räumung eines Einfamilienhauses in der Tübinger Innenstadt beginnen wollte, sei ein Feuer in dem Haus ausgebrochen, teilte die Polizei mit. Die Ursache für den Brand ist derzeit noch unklar.

Der 69-jährige Bewohner des Hauses habe kurze Zeit später mindestens einen Schuss aus einer Pistole abgefeuert. Offenbar wollte er einen Mitarbeiter des Ordnungsamtes treffen. Durch den Schuss wurde niemand verletzt.

Als sich das Feuer weiter ausbreitete, habe der 69-Jährige versucht vom Balkon des Hauses zu klettern. Dabei stürzte er mehrere Meter in die Tiefe und erlag wenig später seinen Verletzungen. Die Kripo Tübingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zurück zur Rubrik Panorama Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Panorama Deutschland

Wiesbaden | Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier wird offenbar doch nicht im Mai in den NSU-Untersuchungsausschuss des hessischen Landtags geladen: Seine Vernehmung sei für den 26. Juni vorgesehen, berichtet die "Frankfurter Rundschau". Der heutige Ministerpräsident amtierte als Innenminister, als die rechte Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) im Jahr 2006 einen Mord in einem Internetcafé in Kassel verübte. Zur Tatzeit war ein Mitarbeiter des Landesamtes für Verfassungsschutz Hessen anwesend. Der hessische NSU-Untersuchungsausschuss tagt seit 2014.

Berlin | Unbekannte Hacker haben offenbar erneut versucht, in das Netz des Bundestages einzudringen. Laut eines Berichts der "Süddeutschen Zeitung" sind mindestens zehn Abgeordnetenbüros und alle im Bundestag vertretenen Fraktionen betroffen. Sowohl das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als auch das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hätten den Angriff bestätigt.

Wiesbaden | In deutschen Krankenhäusern sind im Jahr 2015 knapp zwei Millionen ambulante Operationen durchgeführt worden: Dies entsprach einem Anteil von 7,1 Prozent an allen 27,7 Millionen Krankenhausbehandlungen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Den größten Teil der Krankenhausbehandlungen machten mit 19,2 Millionen (69,5 Prozent) die vollstationären Behandlungen aus, gefolgt von den vor-, nach- sowie teilstationären mit 6,5 Millionen (23,4 Prozent). Im Jahr 2005 mit insgesamt 21,1 Millionen Krankenhausbehandlungen waren 1,4 Millionen ambulante Operationen durchgeführt worden.

NACHRICHTEN + THEMEN AKTUELL

AfD-Bundesparteitag 2017 in Köln

KARNEVAL NACHRICHTEN

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets