Sport Fußball

Osmers geht von Profi-Schiedsrichtern in zehn Jahren aus

Berlin | Der Bundesliga-Schiedsrichter Harm Osmers geht davon aus, dass es in spätestens zehn Jahren hauptamtliche Unparteiische beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) gibt.

"Das ist auf jeden Fall der nächste logische Schritt, und ich denke schon, dass es spätestens in zehn Jahren umgesetzt wird. Ich bin ja dann glücklicherweise noch im entsprechenden Alter. Ehrlich gesagt ist es ja jetzt schon eine Übergangsphase. In vielen Bereichen sind wir wie Profis unterwegs", sagte Osmers der "Rheinischen Post". Das werde alles immer weiter ausgebaut werden.

"Training, Schulungen, medizinische Behandlung. Wir sind da schon auf einem guten Weg. Ich verspreche mir viel durch die Akademie, die vom DFB in Frankfurt geplant wird, als zentrales Wissenszentrum", so der Bundesliga-Schiedsrichter weiter.

Im Regelwerk würde er 2029 auch ein paar Dinge verändern. "Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Netto-Spielzeit eingeführt wird. Damit hätte das Zeitspiel ein Ende, und man würde das Spiel deutlich straffen. Das ist jetzt aber nur meine persönliche Meinung. Was ich mir auch wünschen würde: für Trikot ausziehen keine Verwarnung mehr geben zu müssen", sagte Osmers. Seine Familie gucke sich alle Spiele von ihm an, allerdings nur mit großen Mühen. "Es ist aber schade, dass man so und so viele Player, Abos und was weiß ich braucht, um wirklich alle Spiele empfangen zu können. Meine Oma ist 90 und damit einfach überfordert. Den Sky-Receiver hat sie alleine zum Laufen bekommen, beim Rest hat sie den Überblick verloren", so der Schiedsrichter weiter. So wie ihr gehe es ganz vielen. "Und deshalb wäre es doch schön, wenn man in zehn Jahren alles aus einer Hand bekommen könnte. Das gilt auch für die Spieltage. Mir persönlich gefällt es nicht so gut, dass die Spieltage immer weiter auseinandergerissen werden. Ich war immer ein Freund der Samstagskonferenz. Aber auch da gilt: Zeiten ändern sich eben", so Osmers.

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