Wirtschaftsnachrichten Weltwirtschaft

Giorgio Armani klagt über "generellen Wechsel im Einkaufsverhalten"

Mailand | Der italienische Top-Modeschöpfers Giorgio Armani hat einen "generellen Wechsel beim Einkaufsverhalten" beklagt. "2016 hat sich als schwieriges Jahr für die Mode- und Luxusbranche herausgestellt", sagte Armani dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Nach vielen Wachstumsjahren war der Umsatz im vergangenen Jahr erstmals um fünf Prozent auf rund 2,5 Milliarden Euro gesunken.

Armani erklärte dies mit dem schwächeren Wachstum der chinesischen Wirtschaft und den Folgen der Terrorattacken in Europa. Im Zusammenhang mit dem "generellen Wechsel beim Einkaufsverhalten" sprach Armani von "Konsolidierung und Rationalisierung". Der 83-jährige Unternehmensgründer, Chairman und CEO des gleichnamigen Konzerns, will deshalb seine Strategie ändern: Er will die vielen Untermarken, die er im Laufe der Jahre auf den Markt gebracht hat, stark reduzieren.

Von sieben sollen nur noch drei große übrig bleiben.

Zurück zur Rubrik Weltwirtschaft

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Weltwirtschaft

ezb_pixabay_23052018

Frankfurt/Main | Die Europäische Zentralbank (EZB) hat angekündigt, ihre Staatsanleihekäufe bald einzustellen. "Ich habe Ende vergangenen Jahres gesagt, dass ich nicht davon ausgehe, dass das Anleiheankaufprogramm noch einmal verlängert werden müsse. Ich habe keine Veranlassung, meine Meinung zu ändern", so Direktoriumsmitglied Benoît Cœuré in der Wochenzeitung "Die Zeit".

container_pixabay_26032018

Washington | Einer der wichtigsten Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump hält eine Einigung im Handelsstreit mit Europa noch für möglich. "Nach allem was ich von meinen Kollegen höre, sind wir sehr hoffnungsvoll, die Verhandlungen mit Europa erfolgreich abzuschließen. Ich sehe keinen Handelskrieg", sagte Kevin Hassett, der Vorsitzende der ökonomischen Berater (Chairman of the Council of Economic Advisers, CEA) dem "Handelsblatt".

container_pixabay_21022018

Washington | Die Arbeitslosenrate in den USA ist im April auf 3,9 Prozent gesunken.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS