Wirtschaftsnachrichten Weltwirtschaft

ei111

Sprecherin: Belgische Behörden wussten seit Juni von Fipronil-Verdacht

Brüssel | Die Behörden in Belgien haben offenbar bereits seit zwei Monaten von einer von einer möglichen Belastung von Eiern mit dem Insektizid Fipronil erfahren. Man habe seit Anfang Juni gewusst, dass es möglicherweise ein Problem mit Fipronil in der Geflügelzucht gebe, sagte eine Sprecherin der belgischen Agentur für Lebensmittelsicherheit dem Fernsehsender VRT.

Dies sei jedoch wegen der Einleitung von Ermittlungen wegen Betrugs nicht öffentlich gemacht worden. Nachdem man die Staatsanwaltschaft informiert habe, habe das Ermittlungsgeheimnis gegolten.

In Eiern aus Belgien und den Niederlanden war in den vergangenen Tagen Fipronil nachgewiesen worden. Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums sind mindestens zehn Millionen kontaminierte Eier aus den Niederlanden nach Deutschland geliefert worden, ein Teil davon ist in den Handel gelangt.

Zurück zur Rubrik Weltwirtschaft

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Weltwirtschaft

Washington | US-Präsident Trump ärgert sich über Preiserhöhungen von Viagra-Hersteller Pfizer und anderer Unternehmen. Hierfür gebe es keinen Grund. "Pfizer & others should be ashamed that they have raised drug prices for no reason", schrieb Trump am Montag auf Twitter.

Tallinn | Estlands Außenminister Sven Mikser hat die EU-Partner aufgefordert, den Bau der russischen Gaspipeline Nord Stream 2 zu verhindern. "Es ist schlicht und einfach im Interesse der EU, das Projekt zu stoppen", sagte Mikser der "Welt". Die Pipeline sei kein wirtschaftliches, sondern ein geopolitisches Projekt.

eineuro_18022018

Luxemburg | Die Inflationsrate im Euroraum beträgt im Juni 2018 im Vergleich zum Vorjahresmonat voraussichtlich 2,0 Prozent. Das teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Freitag nach einer Schnellschätzung mit. Im Mai hatte die jährliche Inflation 1,9 Prozent betragen.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS