Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

e-auto_pixabay_04092020

Doppelförderung bei E-Autokauf soll wieder erlaubt sein

Berlin | Die Bundesregierung will ihren Beschluss rückgängig machen, wonach Käufer von Elektroautos die Kaufprämie von bis zu 9.000 Euro nur in Anspruch nehmen dürfen, wenn sie keine zusätzliche Förderung aus öffentlichen Quellen nutzen. Das berichtet das "Handelsblatt" (Montagausgabe) unter Berufung auf das Bundeswirtschaftsministerium. "Derzeit prüft die Bundesregierung die Frage einer Erhöhung des Umweltbonus auch ohne Kumulationsverbot", erklärte eine Sprecherin.

Es würden verschiedene Möglichkeiten diskutiert. "Wir wollen gemeinsam eine gute Lösung finden. Die Abstimmungen dazu werden in Kürze abgeschlossen", erklärte sie weiter.

Nach Angaben des Staatssekretärs Ulrich Nußbaum sind die Käufer zig tausender Fahrzeuge von dem Verbot der Mehrfachförderung inzwischen betroffen. Sie hatten andere Bundesprogramme wie etwa die Förderrichtlinie Elektromobilität und die Förderrichtlinien im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie des Bundesverkehrsministeriums genutzt. Von "circa 8.500 Fahrzeugen", die betroffen seien, spricht Nußbaum in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Bundestagsabgeordneten Bernd Reuther (FDP).

Von "knapp 560 Fahrzeugen" spricht Nußbaum bei den bestehenden Programmen "Erneuerbar Mobil" und das "Sofortprogramm Saubere Luft" des Umweltministeriums. Betroffen sei auch das erst mit dem Konjunkturpaket beschlossene Flottenaustauschprogramm "Sozial & Mobil". Auch Förderprogramme der Bundesländer und Kommunen bauen auf der Kaufprämie des Bundes auf.

Wie hoch hier aber die Zahl der Fälle ist, scheint nicht erfasst zu sein. "Wie viele weitere Fahrzeuge von Unternehmen vom Verbot der Kumulierung betroffen sind, ist der Bundesregierung nicht bekannt", schrieb der Staatssekretär. "Die Bundesregierung verfolgt eine unausgereifte Förderstrategie", kritisierte FDP-Verkehrsexperte Reuther. "Sie sollte sich lieber darauf konzentrieren technologieoffen zu fördern, anstatt die mobile Planwirtschaft weiter voranzutreiben."

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

rechner_pixabay_24112020

Wiesbaden | Das Bruttoinlandsprodukt ist im 3. Quartal 2020 gegenüber dem 2. Quartal 2020 um 8,5 Prozent gestiegen und damit noch etwas stärker, als bei den vorläufigen Zahlen Ende Oktober berichtet.

Berlin | Steuerzahlerpräsident Reiner Holznagel hat die Vereinbarungen des Autogipfels bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) scharf kritisiert.

Berlin | In der Coronakrise haben Soloselbständige und Kleinstunternehmen deutlich mehr Kredite beantragt als im Vorjahr. Das geht aus dem Schufa "Kredit-Kompass" 2020 hervor, über den das ARD-Magazin "Kontraste" vorab berichtet. So haben Solo-Selbständige und Kleinstunternehmer im März 40 Prozent mehr Kreditanfragen gestellt als im Vorjahresmonat.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

KOMMUNALWAHL 2020

wahlbox

Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >