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Kohlekraft: Siemens Energy will "mittelfristig" aussteigen

München | Der neue Energietechnikkonzern Siemens Energy will trotz massiver Kritik von Klimaaktivisten erst mittelfristig aus dem Geschäft mit der Kohle aussteigen. Das Unternehmen könne mit seinen Services "dazu beitragen, dass die Technologie effizienter ist, CO2 einspart und wir damit unsere Kunden bei der Energietransformation begleiten", sagte CEO Christian Bruch dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). "Das kann dann auch ein Kunde sein, der ein – mit unserer Hilfe saubereres – Kohlekraftwerk betreibt", sagte Bruch weiter.

Außerdem deutete er an, dass auch neue Aufträge nicht ausgeschlossen seien. Im Moment führe man die Diskussion: "Ist es eine Alternative, wenn wir eine hoch effiziente Technologie für ein neues Kohlekraftwerk liefern, die CO2 spart? Für mich schon." Trotzdem prüfe Siemens Energy laut Bruch gerade die Auswirkungen eines potenziellen Kohleausstiegs.

"Bis Ende des Jahres wollen wir einen Plan vorlegen, wie wir gleichzeitig unseren Kunden und Mitarbeitern gerecht werden und die Energiewende mitgestalten können." Klimaschützer hatten am Montag unter anderem die Beteiligung von Siemens an einem neuen Kohlekraftwerk in Indonesien und Israel kritisiert. Siemens Energy soll am 28. September an der Börse starten.

Der designierte Aufsichtsratschef, Siemens-CEO Joe Kaeser, hatte bereits angekündigt, zügig einen Plan zum Ausstieg aus der Kohle-Stromerzeugung vorlegen zu wollen.

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