Alleine im Mai 2011 leitete die Polizei Köln 48 Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung und Beförderungserschleichung zum Nachteil der KVB durch Verwendung gefälschter Zeitfahrausweise ein. In der überwiegenden Zahl der Fälle hatten Fahrgäste den Fahrausweisprüfern gefälschte Monatstickets vorgezeigt. Die Fälschungen seien dabei durch bloße Inaugenscheinnahme nicht so ohne Weiteres von echten Monatskarten zu unterscheiden. Auffälligstes Merkmal: bweichend vom Original ist die Rückseite der gefälschten Zeitffahrausweise mit einem Strichcode bedruckt, der nicht dem Barcoedeaufdruck einer KVB Wertmarke entspricht und sich zudem ablösen lässt.

Betroffen sind bisher ausschließlich Monatsmarken für das Tarifgebiet des Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), die die KVB als ausgebende Stelle ausweisen. Hinweise auf Fälschung von Fahrausweisen anderer Verkehrsbetriebe im VRS liegen zur Zeit nicht vor. Die Polizei Köln warnt KVB-Kunden, derartige Tickets zu kaufen. Denn ihnen droht ein erhöhtes Beförderungsentgeld und eine Strafanzeige. Die Polizei empfiehlt, Tickets ausschließlich bei autorisierten KVB Vertriebsstellen zu erwerben.

[cs, ots]

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