Düsseldorf | Bei Verkehrskontrollen in der Silvesternacht hatte die Polizei in Nordrhein-Westfalen insgesamt rund 13.700 Autofahrer überprüft. Rund ein Viertel der Angehaltenen musste nach Angaben des NRW-Innenministeriums pusten. Bei 241 von ihnen stellten die Polizisten mehr als 0,5 Promille fest. 187 davon hatten so viel getrunken, dass sie eine Blutprobe abgeben mussten. Bei 111 Fahrzeugführern wurde sofort der Führerschein beschlagnahmt, das sind rund 30 Prozent mehr als im Vorjahr. 2012 waren es 80.

„Bei Alkohol am Steuer kennt die Polizei kein Pardon und zieht uneinsichtige Fahrer konsequent aus dem Verkehr“, so NRW-Innenminister Ralf Jäger bei der Vorstellung der Bilanz zu den Kontrollen. Die Verkehrskontrollen wurden auch in diesem Jahr im Vorfeld angekündigt. Dennoch zog die Polizei in diesem Jahr deutlich mehr Führerscheine ein.

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Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Verletzten sank im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent. Von den insgesamt 63 Unfällen war bei 22 Alkohol im Spiel. Ein Mensch starb bei einem Verkehrsunfall, 62 wurden verletzt. Trotz des Rückgangs der Unfallzahl forderte Jäger noch mehr Verantwortungsbewusstsein von den Autofahrern: „Wer sich betrunken ans Steuer setzt, wird zur rollenden Gefahr auf unseren Straßen.“

Autor: dd
Foto: In der Silvesternacht führte die Polizei in NRW verstärkt Alkoholkontrollen durch (Symbolfoto).

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