Die C´n´B findet über drei Tage statt. Vom 22. bis zum 24. Juni haben Interessenten im Staatenhaus der Koelnmesse, die Möglichkeit, sich über Trends und zukünftige Entwicklungen der kreativen Branche zu informieren. Für den Geschäftsführer von c/o pop, Norbert Oberhaus, ist das internationale Forum mit Vorträgen, Meetings und Workshops für die Kreativwirtschaft eine wichtige Bereicherung für das Festival: „Die C´n´B stammt aus dem Popkultur- und Musikindustrie-Umfeld und kann von diesem Erfahrungsschatz profitieren", so Oberhaus. Viele Entwicklungen anderer kreativer Branchen seien dort vorweg genommen worden. Außerdem habe sich die C´n´B bereits im zweiten Jahr des Bestehens als eigenständige und wichtige Plattform am Markt etabliert.

NRW muss in Kreativwirtschaft führende Position einnehmen
„Ohne die C´n´B verpasst NRW Chancen in einem Wachstumsmarkt Europas“, warnte Bernd Fesel, stellvertretender Direktor vom european centre for creative economy („ecce“). 237.000 Erwerbstätigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft gebe es im bevölkerungsreichsten Bundesland. Gerade für eine neue Branche wie die Kreativwirtschaft gelte von daher: „NRW muss in internationalen Märkten weiterhin eine führende Position einnehmen.“ Schon heute setzten Kreative
Deutschland ein Bruttosozialprodukt von rund 36 Milliarden Euro pro Jahr um, betonte Werner Lippert von Creative.NRW.


Bernd Fesel,
stellvertretender Direktor ecce, und Werner Lippert, creative.nrw.

„Es darf gestritten werden“
Die Zielsetzung des Programms der Veranstaltung wurde von Claudia Jericho, der Programmleiterin der C´n´B, als ein Zusammentreffen unterschiedlicher Richtungen beschrieben. So würden momentan „die Diskurse über die relevanten Themen der Kreativwirtschaft engagierter geführt als jemals zuvor.“ Darum sollen die verschiedenen Positionen zu strittigen Fragen wie Urheberrecht, Verwertung oder auch die Zukunft der Printmedien beleuchtet und kontrovers diskutiert werden. Mit Spannung erwarte Jericho beispielsweise das erstmalige Aufeinandertreffen der Content Allianz und der Digitalen Gesellschaft. Über 100 Referenten und Gäste werden erwartet (beispielsweise Hans-Joachim Otto, parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Technologie). Laut Jericho wird es zudem viele Networking-Veranstaltungen geben, die sich an einer hohen Internationalität erfreuen kann. „Insgesamt werden wir Teilnehmer aus über 25 Ländern begrüßen“, so die Programmleiterin.

Info
Creativity & Business Convention
22. – 24. Juni 2011; Staatenhaus Koelnmesse
Ticket: 200 Euro; Tageskarte: 180 Euro (Mit.), 110 Euro (Do. + Fr.)
Studententicket: 35 Euro; Tageskarte 40 Euro (Mit.), 12 Euro (Do. + Fr.)

Dominic Röltgen für report-k.de | Kölns Internetzeitung

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