Nachdem die Straßenbauer die Oströhre der Lärmschutzeinhausung Lövenich mit den Betonträgern für das künftige Glasdach ausgestattet haben, ist nun die stadtauswärts liegende Tunnelhälfte an der Reihe. Zunächst lässt der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen am Samstag (25. Juni) die Verkehrsführung in der Tunnelbaustelle ändern. Für die Autofahrer auf der A1 wird es von 6 Uhr morgens bis 18 Uhr abends eng. Sie müssen sich nämlich zwischen der Bundesbahnstrecke Köln-Aachen und dem Autobahnkreuz Köln-West einen einzigen Fahrstreifen in Richtung Süden (Euskirchen) teilen, und an der Anschlussstelle Köln-Lövenich können Autos zwar auf die Autobahn auffahren, nicht aber die A1 verlassen. Die Straßenbauer haben die Umleitungsroute über die Anschlussstelle Frechen mit einem roten Punkt gekennzeichnet. Bei Regenwetter können sich die Arbeiten verschieben.

Danach beginnen am Montag (27. Juni) die Spezialisten, die Betonträger für die Weströhre zu montieren. Bis Mitte August wollen sie die Arbeiten, die sich auf fünf Nächte pro Woche jeweils zwischen 21 und 5 Uhr beschränken, abschließen. In den Nächten zum Sonntag und Montag wird nicht gearbeitet.

Auf folgende Engpässe müssen sich die Autofahrer einstellen:

  • Für die Autos in Richtung Euskirchen steht nur ein einziger Fahrstreifen zur Verfügung.
  • Auch die Anschlussstelle Lövenich ist betroffen: Die Autofahrer in Richtung Süden können hier nicht die Autobahn verlassen, sondern müssen einen Umweg über die Anschlussstelle Frechen nehmen, um ihr Ziel zu erreichen. Es ist auch nicht möglich, auf die A1 in Richtung Süden aufzufahren. Die Straßenbauer haben eine Umleitung über den Militärring und die Anschlussstelle Frechen ausgeschildert.

Die Streckenbauleitung empfiehlt, das Nadelöhr zu meiden und sich Alternativen zu erschließen

[cs; Foto: fotolia]

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