Hendrik Sämisch, Gründer und CEO von Next Kraftwerke: „Wir können die Energiewende schneller haben, als wir uns vorstellen“. Foto: Rotonda Business Club

In Kooperation mit dem Rotonda Business Club präsentiert report-K jede Woche die aktuelle Folge des Podcasts „Wirtschaft Köln unplugged“ – die neue Stimme der Kölner Wirtschaft. Für die redaktionellen Inhalte ist der Rotonda Business Club verantwortlich.

Die Technologien um in Richtung 100 Prozent Strom aus Erneuerbaren zu gelangen, sind im Wesentlichen vorhanden

Köln | Hendrik Sämisch macht Mut für die Energiewende: „Wir haben fast alles da, was wir brauchen, um ein gutes, erneuerbares Stromsystem aufzubauen“, sagt der Unternehmer, der 2009 in Köln mit Jochen Schwill Next Kraftwerke gegründet hat. Das Unternehmen bündelt intelligent fast 15.000 kleine und mittelgroße Öko-Energieerzeuger und schließt sie zu einem virtuellen Kraftwerk zusammen, das die Leistung von mehreren Atomkraftwerken repräsentiert. Die Anlagen werden von Next bedarfsgerecht zu- und abgeschaltet – und dienen so der für die Energiewende wichtigen Netzstabilisierung.

Next-Chef Sämisch ist sicher: Die Technologien und die Ideen, um in Richtung 100 Prozent Strom aus Erneuerbaren zu gelangen, seien im Wesentlichen vorhanden. „Es sind oft nur Kleinigkeiten, die es braucht, um das zu einem skalierbar umsetzbaren Modell zu machen“, sagt der Volkswirt im Podcast des Rotonda Business Club.

Im Gespräch mit Stefan Merx erklärt Sämisch die Gründungsgeschichte der beiden Promotionsstudenten an der Uni Köln. Binnen 13 Jahren hat sich Next eine ungeahnt starke Position am Strommarkt erarbeitet, wo die Kölner rund um die Uhr handeln. Sämisch erklärt das Wirkprinzip seines Unternehmens und auch seine Hoffnung auf beschleunigtes und internationales Wachstum. „Wir glauben an den europäischen Strommarkt und wollen grenzüberschreitenden Stromaustausch ermöglichen.“ Welche Rolle dabei die vielbeachtete Übernahme durch den Energie-Multi Shell spielt – auch dazu bezieht Sämisch offen Stellung.

Zum Gespräch bei „Wirtschaft Köln unplugged“ hier entlang: 

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(pf)