Am 16. Juni 2012 fällt erstmals in Köln der Startschuss für den Benefiz-Lauf „Race for tue Cure“. Der Lauf wurde 1983 in Texas gegründet. Inzwischen findet er jährlich mit über 1,5 Millionen Sportlern in über 146 Städten auf der ganzen Welt statt.

Im Oktober 1983 startete der „Komen Race for the Cure“ mit rund 800 Läuferin in Dallas, Texas. Heute sind es jährlich mehr als 1,5 Millionen Menschen in über 146 Städten weltweit. In Deutschland nehmen bereits Frankfurt und Hamburg teil. Am 16. Juni 2012 fällt nun erstmals auch in Köln der Startschuss für den Benefiz-Lauf. Mitlaufen können alle Frauen, Männer und Kinder, die dabei helfen wollen, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die lebensbedrohliche Krankheit Brustkrebs zu schaffen. Mit dem Erlös aus Spenden und Startgeldern sollen Projekte in der Region Köln unterstützt werden, die über Brustkrebs aufklären, seine Heilung fördern und sich für Betroffene und Angehörige einsetzen. Bei dem Lauf selbst können die Athleten zwischen einer zwei Kilometer langen Walk- und einer fünf Kilometer langen Laufstrecke wählen. Das Ziel befindet sich im Tanzbrunnen. Dort und im benachbarten Rheinpark wird es ein buntes Rahmenprogramm für Läufer und Zuschauer geben. Zu dem ersten Lauf in der Domstadt erwarten die Veranstalter rund 2.000 Teilnehmer. Die Schirmherrschaft für den Lauf hat Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters übernommen.

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Ein Versprechen an die Schwester

In Deutschland erkranken jährlich rund 72.000 Frauen an Brustkrebs. Damit ist dies die häufigste aller Krebserkrankungen bei Frauen. Der Verein Susan G. Komen vergibt bundesweit für Projekte rund 1,2 Millionen Euro. Finanziert wird die Arbeit durch Einnahmen aus Benefiz-Veranstaltungen wie etwa den Läufen, Marketing und Spenden. Der Verein ist die deutsche Vertretung der US-amerikanischen Stiftung Susan G. „Komen for the Cure“, die 1982 in New York gegründet wurde. Anlass war ein Versprechen, das Gründerin Nany G.Brinker ihrer Schwester Susan G. Komen gegeben hatte, die im Alter von 36 Jahren an Brustkrebs gestorben war. Sie versprach, alles in ihrer Macht stehende im Kampf gegen Brustkrebs zu tun. Gefördert werden in Nordrhein-Westfalen derzeit die Projekte „Wir gehören dazu“, eine Initiative des Brustzentrums am Klinikum Bielefeld zur Stabilisierung betroffener Familien, und „Paddeln gegen Brustkrebs“, eine Aktion des Klinikums Lünen. Dabei werden die Erkrankten regelmäßig mit Drachenbooten sportlich aktiv. Unterstützt wird zudem das Projekt „Fatique Gruppe“ des Brustzentrums Holweide der Kliniken Köln. Das Projekt vermittelt gezielte Informationen, um die Lebensqualität der Erkrankten zu verbessern und sie in deren neuer Lebensführung aktiv zu unterstützen.

Infobox

1. Komen Race für the Cure
16. Juni: Race for the Cure in Köln
Startgeld: 10 bis 20 Euro, Teams zahlen 12 Euro pro Starter
Anmeldungen und weitere Infos unter www.raceforthecure.de

Autor: Cornelia Schlösser

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