Köln | „Vorbildliche Bauten NRW 2020“ heißt eine Auszeichnung, die 30 Bauwerken in Nordrhein-Westfalen im November verliehen wird. 8 davon stehen in Köln.

In einem Festakt wird Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, und Ernst Uhing, Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, die Urkunden und Plaketten für die Gebäude an die Bauherrinnen und Bauherrn sowie Architektinnen und Architekten am 16. November im Düsseldorfer Kunstmuseum K21 vergeben.

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Die Auszeichnung bildet aufgrund ihrer Breitenwirkung seit 40 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Baukultur in Nordrhein-Westfalen. Das aktuelle Verfahren erreichte mit 273 eingereichten Bauwerken die bislang stärkste Bewerberzahl. Die 30 ausgezeichneten Bauten NRW 2020 stehen in folgenden 14 Kommunen: Arnsberg, Bielefeld, Bochum, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Lemgo, Leverkusen, Mönchengladbach, Münster, Paderborn, Vreden, Werther (Westfalen).

„Bauen ist weit mehr als nur Steine aufeinanderzusetzen. Bauwerke sind Teil unserer Heimat und prägen unsere Umwelt. Die ausgezeichneten Bauwerke haben zum einen stadtbildprägende Wirkung und zeugen von der hohen Baukultur in unserem Land“, erklärt Scharrenbach

„Innovativ, vorbildlich, richtungsweisend, so lauten die Prädikate der Preisträger. Das sind Architekten und Bauherren, die Gebäude realisiert haben, die in ästhetischer, technischer, sozialer oder städtebaulicher Hinsicht als richtungsweisend für die kommenden Jahre gelten können“, erläutert der Stuttgarter Architekt Markus Müller als Vorsitzender der Jury die angelegten Kriterien. „Die ausgezeichneten Objekte zeigen die Innovationskraft, das technische Know-how und den Gestaltungsanspruch der beteiligten Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten sowie Stadtplanerinnen und Stadtplaner.“

Die ausgezeichneten Bauwerke in Köln

Integratives Wohnprojekt Klarissenkloster, Köln-Kalk
Architektur: LK Architekten Regina Leipertz und Martin Kostulski Partnerschaftsgesellschaft mbB, Köln; Landschaftsarchitektur: club L94 Landschaftsarchitekten GmbH, Köln;
Bauherr: Erzbistum Köln Generalvikariat Abt. Bau, Köln

Erzbischöfliches Berufskolleg, Köln
Architektur: 3pass Kusch Mayerle BDA Architekten Stadtplaner Part mbB, Köln; Innenarchitektur: Planungsbüro Keggenhoff + Partner mbB Architektin / Innenarchitektin + Beratender Ingenieur, Arnsberg; Landschaftsarchitektur:
Förder Landschaftsarchitekten GmbH, Essen;
Bauherr: Erzbistum Köln, Köln

Rheinboulevard Köln, Köln-Deutz
Landschaftsarchitektur: Planorama Landschaftsarchitektur, Berlin;
Bauherr: Stadt Köln – Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, Köln

Wohnquartier Holsteinstraße, Köln
Architektur: Lorber Paul Architekten GmbH, Köln; Landschaftsarchitektur:
Scape Landschaftsarchitekten GmbH, Düsseldorf;
Bauherr: GAG Immobilien AG, Köln

Schulerweiterung und Wohnen, Köln-Lindenthal
Architektur: LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei GmbH & Co. KG, Architekten BDA/ AI, Stuttgart;
Bauherr: Erzbistum Köln | Generalvikariat, Hauptabteilung Finanzen, Abteilung Bau, Köln

Nikolaus von Zinzendorf Haus, Köln-Altstadt/Nord
Architektur: Bergblau Architektur, Köln;
Bauherr: Ev. Kirchenverband Köln und Region, Köln

Erweiterung Genoveva-Gymnasium, Köln
Architektur: Chestnutt_Niess Architekten PartGmbB BDA, Berlin; Landschaftsarchitektur: freiraum stadt+landschaft landschaftsarchitekten gmbh, Düsseldorf;
Bauherr: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, Köln

Feuerwehrzentrum, Köln
Architektur: KNOCHE ARCHITEKTEN BDA, Leipzig;
Bauherr: Stadt Köln, Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und
Bevölkerungsschutz, Köln

Autor: red
Foto: Der Kölner Rheinboulevard

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