"Präsident Assad hat an der Spitze seines Landes nichts mehr verloren", sagte Vize-Regierungssprecher Georg Streiter im Auftrag der Kanzlerin. Er solle den Weg für einen Übergang freimachen. Gleichzeitig bezeichnete Merkel das Veto Russlands und Chinas im UN-Sicherheitsrat als "herben Rückschlag für die internationalen Bemühungen zur Beendigung der Krise". Indessen eskaliert die Gewalt in Syrien. Erst am Montagmorgen hatten Regierungstruppen die Protesthochburg Homs erneut angegriffen. Nach Angaben Oppositioneller seien bei dem Beschuss rund 50 Menschen ums Leben gekommen. Aktivisten rechnen nun mit einer Großoffensive der Truppen von Machthaber Baschar al-Assad. Bereits am Freitag sollen in Homs nach Oppositionsangaben mehr als 200 Menschen von der Armee getötet worden sein. Nach Angaben von Oppositions- und Menschenrechtsgruppen sei dies der bislang blutigste Tag seit Beginn des Aufstands gewesen.

[dts]