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Niedrigwasser im Rhein

Taucher der Feuerwehr ziehen Fahrradleichen und anderen Schrott aus dem Rheinschlamm unterhalb der Rheinpromenade.

2,5 Tonnen Schrott aus dem Rhein geholt

Köln | Der niedrige Wasserstand des Rheins bereitet der Schifffahrt Sorgen. Doch er hat auch Gutes: Seine Vermüllung wird sichtbar – und erleichtert deren Beseitigung. 2,5 Tonnen Metallschrott wurden am Donnerstag in einer spektakulären Aktion der Stadt an der Trankwasserwerft nördlich der Hohenzollernbrücke aus dem Flussbett entfernt.

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Rund 2,5 Tonnen Metallmüll wurden an Land gezogen...

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... und von der AWB zum Verschrotten gebracht.

Schon zu Wochenbeginn hatten Mitglieder des Kölner Autbord- und Motoryacht-Clubs KAMC aus eigener Initiative damit begonnen, das freigelegte Rheinufer von Müll zu befreien. Bei der Stadt dauerte es etwas länger – und ging für Kölner Verhältnisse dann doch recht schnell.

„Wir müssen handeln, ohne erst Zuständigkeiten zu klären“

Eingeleitet hatte die Aktion Konrad Peschen, Leiter des Amtes für Verbraucher- und Umweltschutz – „wir müssen handeln, ohne erst Zuständigkeiten zu klären“ für die Müllbeseitigung. So fühlt sich zum Beispiel das dem Bund unterstellte Wasser- und Schifffahrtsamt vor allem für die Pflege der Fahrrinne verantwortlich.

Peschen gelang es, die Kölner Feuerwehr zu einer „einmaligen Hilfsaktion“ zu bewegen. Sie kam mit vier Tauchern und einem Einsatzleiter. Auch die städtische Abfallwirtschaft (AWB) machte mit. Und aus dem eigenen Amt hatten sich drei Freiwillige für die Aufräumarbeit gemeldet.

Müllbeseitigung – eine Attraktion für Touristen

Unter den Augen von zahlreichen Touristen zogen die gummibestiefelten Taucher aus dem Schlamm, was andere in den Rhein geschmissen hatten. Am Ende waren es 25 Fahrräder, 7 Einkaufswagen, 3 Verkehrsschilder, 2 große Eisenregale, 3 Ventilatoren, einige große Eisenstangen und andere Kleinteile wie ein Ventilator – zusammen 2,5 Tonnen.

Von einem Kran wurde die verrostete Beute auf die Uferpromenade gehoben und dann in einen Wagend er AWB geladen und dann zum Verschrotten gefahren.

Amtleiter will langfristige Lösung für saubere Rheinufer

Peschen will die Säuberungsaktion fortführen. So ist er mit dem Jobcenter im Gespräch. Vielleicht können Beschäftigungsträger über Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für die Säuberung der Rheinufer eingesetzt werden. Er hat aber ein längerfristiges Ziel: Eine Art Bürgertelefon, angesiedelt in seinem Amt. Hier soll Rheinmüll gemeldet werden können, der dann möglichst schnell beseitigt wird.

Um dies zu regeln und um Zuständigkeiten abzuklären, will er schon bald alle „Beteiligten“ und Interessierten zu einem Treffen einladen: von der Stadt Ordungs- und Umweltschutzamt, die Feuerwehr, AWB, Wasser- und Schifffahrtsamt, auch Vereine und Bürgerinitiativen.

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