Köln Nachrichten Köln Nachrichten

einsturzstelle_reker_03032107

Oberbürgermeisterin Henriette Reker auf der Köln kann auch anders Veranstaltung

Einsturz Stadtarchiv – Acht Jahre danach

Köln | Um 13:58 Uhr heulten auch heute wieder die Sirenen. Zum achten Mal jährt sich der Einsturz des Stadtarchivs am Waidmarkt, bei dem mittlerweile drei Todesopfer zu beklagen sind. Die Initiative „Köln kann auch anders“ hatte zum Gedenken geladen und zum ersten Mal gedachten Stadt Köln und Initiative gemeinsam. Denn in den Jahren zuvor hatte die Stadt immer eine eigene Gedenkveranstaltung organisiert. Oberbürgermeisterin Henriette Reker sprach, Frank Deja interviewte den neuen Stadtdirektor Keller und die Initiative Archivkomplex erhob die Stimme zum Kölner Klagegesang.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker erinnerte an die Opfer des Archiveinsturzes. Sie betonte wie wichtig das Stadtarchiv für die Identität der Stadt sei und dass es einen Moment lang so ausgesehen habe, als habe die Stadt sie verloren. Man könne heute wieder optimistischer in Zukunft blicken, denn in zwei Wochen werde der Grundstein für den Archivneubau gelegt und auch die Restaurierung der Bestände von unschätzbarem Wert mache viele Fortschritte. Alle treibe die Frage um, die das Unglück geschehen konnte. Die Stadt, so Reker, habe für die Ursachenforschung mittlerweile eine dreistelligen Millionenbetrag ausgegeben. Für Ihre kritische Begleitung der Aufarbeitung lobte Reker die Initiativen Köln kann auch anders und Archivkomplex. Diese Begleitung so Reker sei notwendig. Man werde im Dialog eine Form finden, wie man mit der Einsturzstelle umgehen könne, so Reker weiter und sie stellte fest, dass die Arbeit von Mischa Kuball alleine dafür nicht ausreichend sein könne. Aber Reker stellte fest, dass ihr das Kunstwerk gut gefalle, denn es kennzeichne für alle Menschen auf einen Blick erkennbar die Einsturzstelle.

Die Reden

Dr. Stephan Keller, Stadtdirektor, ist sich sicher, dass die Verantwortlichen noch verurteilt werden, bevor die Verjährung beginnt und bittet die Kölnerinnen und Kölner noch um Geduld auf den letzten Metern der Ursachenforschung und Beweissicherung, wie er es ausdrückte. Er sprach von einem quälend langen Prozess, der durch die Komplexität der Aufgabe begründet sei. „Gründlichkeit muss hier vor Schnelligkeit gehen“, so Keller, der damit dem Postulat seines Vorgängers Guido Kahlen folgt. Keller: „Es wäre eine Katastrophe, wenn am Ende aufgrund einer Nachlässigkeit im Beweissicherungsverfahren eine Verantwortung nicht mehr geklärt werden könnte.“ Keller warb zudem für Vertrauen in die Kölner Stadtverwaltung.

Zurück zur Rubrik Köln Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Köln Nachrichten

Köln | Die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) wollen an der Haltestelle “Mollwitzstraße“ der Stadtbahn-Linien 12 und 15 in Köln-Weidenpesch für die Halterung der Oberleitungen neue Masten setzen. Dazu soll in der Nacht von Donnerstag, 24. Januar, auf Freitag, 25. Januar der Untergrund untersucht werden, wo die Masten gegründet werden können.

ecosign_fastfashion_ehu_16012018

Köln | Die Ausstellung „Fast Fashion“ im Rautenstrauch-Joest-Museum zeigt die unmenschlichen Arbeitsbedingungen, mit den vor allem in Asien Billig-Textilien für Europa produziert werden. Gezeigt werden auch Gegenmodelle, entwickelt von Studentinnen und Studenten der Design-Akademie ecosign. Die Besucher dürfen noch bis Ausstellungsende am 24. Februar ihre „Slow Fashion“-Liebling wählen. Jetzt wurden die drei aktuellen Spitzenreiter vorgestellt.

Köln | Es ist der 19. Januar 2001 als gegen 7 Uhr morgens in der Probsteigasse die damals 19 Jahre alte Tochter des Geschäftsmannes den Deckel einer Stollendose anhebt, die zwischen dem 18. und 21. Dezember 2000 in dem kleinen Laden der Familie „vergessen“ wurde. Der darin verborgene Sprengsatz explodiert. Der Generalbundesanwalt legt den Sprengstoffanschlag den mutmaßlichen Rechtsterroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos zur Last. Diese Theorie ziehen auch heute noch viele Menschen in Zweifel. Am 17. Januar um 19 Uhr gedenkt die Initiative „Keupstrasse ist überall“ dem 18. Jahrestag des Anschlags.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN

Studierende beleuchten Europawahl 2019

europawahl2019_studentengruppe01

Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >