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Gereonshof: Wenn aus öffentlich privat wird – bleiben Kölnerinnen und Kölner außen vor

Köln | Eine Nachbarin des Gerling Quartiers beschreibt die aktuelle Situation auf dem Gereonshof mit klaren Worten: Sie darf dort nicht mehr in der Sonne sitzen, leidet aber unter „nervigen Clubbesuchern“, die sie in ihrer Nachtruhe stören. Denn der Gereonshof ist jetzt Privatgelände. Dies bestätigt die Stadt Köln, die zwar ein „Gehrecht“ für Kölnerinnen und Kölner mit den Privatbesitzern vereinbarte aber kein Aufenthaltsrecht. Dabei war dies mal eine öffentliche Straße.

Das Gehrecht bleibe gewahrt schreibt die Stadt Köln. Die privaten Investoren versprachen für den Platz einst Restaurants und Geschäfte. Heute schicken Security Mitarbeiter Menschen vom Platz, die sich ausruhen oder eben in der Sonne sitzen und verweilen wollen. Wer Fotos macht, wird sofort von Security Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern daran gehindert, so die Nachbarn. Menschen, die in der Nachbarschaft wohnen werden vertrieben, besonders bei schönem Wetter und in der Corona-Zeit. Diese neue Regelung ist, so schildern es die Nachbarn, seit diesem Jahr so. Zudem befürchten die Anwohner, da der Bereich besonders Nachts abgesperrt ist, dass die Nachtklientel der Ringe jetzt in den nahe gelegenen öffentlich zugänglichen Straßen und dem kleinen Park noch mehr Party machen und ihnen Zustände wie am Brüsseler Platz drohen.

Die Stadt Köln verkaufte die ehemals öffentliche Straße „Gereonshof“, ließ aber ins Baulastenverzeichnis ein Gehrecht für die Allgemeinheit eintragen. Aber eben nicht die Option, dass Menschen dort verweilen dürfen. Da stellt sich die Frage: Was machen Menschen, die nicht so gut zu Fuß unterwegs sind? Jetzt will die Stadt Köln den Fehler heilen und Liegenschaftsdezernentin Andrea Blome soll nach dem Willen von Oberbürgermeisterin Henriette Reker Gespräche mit den Eigentümern führen.

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