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Inzidenzstufe 1 in Köln und in NRW erreicht – weitere Lockerungen gelten ab heute

Köln | In NRW gibt es ein neues Wort: "Doppelinzidenzstufe". Das prägte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und sein Ministerium. Das Land NRW ist seit fünf Werktagen unter einer Inzidenz von 35 und auch viele kreisfreie Städte und Gemeinden. So auch Köln. Damit gilt seit heute für Köln die Inzidenzstufe 1 vollumfänglich.

In 14 Kreisen und kreisfreien Städten beginnt heute die Inzidenzstufe 1. In NRW gelten ab morgen nur noch in drei Kreisen und kreisfreien Städten die Inzidenzstufe 3 und nur Hagen liegt aktuell noch über einem Inzidenzwert von 50.

„Ich bin sehr froh, dass sich die Infektionszahlen aktuell so positiv entwickeln. Dadurch kommt es in Nordrhein-Westfalen nun automatisch zu weiteren Lockerungen. Damit bewährt sich unsere neue Coronaschutzverordnung, die mit dem Drei-Stufen-Modell Planbarkeit geschaffen und neue Perspektiven eröffnet hat. Wir machen damit wichtige und deutliche Schritte in Richtung einer lang vermissten Normalität. Besonders wichtig ist mir, dass nun auch wieder zahlreiche Angebote in der Jugendarbeit, im Sport und in der Kultur möglich sind und dass wir für den Bereich Pflege und Krankenhaus klargestellt haben, dass Besuche grundsätzlich möglich sind“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Das gilt bei Inzidenzstufe 1 in Köln

Bei Treffen im öffentlichen Raum können sich wieder die Angehörigen aus fünf Haushalten treffen und Treffen von 100 Personen mit negativem Test sind Menschen aus beliebig vielen Haushalten gestattet.

Im Bildungssektor der außerschulischen Bildung dürfen diese wieder bei ausreichender Belüftung ohne Maske mit einem festen Sitzplatz durchgeführt werden. Liegt die Landesinzidenz in NRW ebenfalls unter 35, dann ist auch innen Präsenzunterricht ohne Test erlaubt. Für die Kinder- und Jugendarbeit gilt, dass innen 30 und außen 50 Menschen ohne Altersbegrenzung und ohne Test zur Gruppenarbeit zusammenkommen können.

Im Kulturbereich sind außen und innen wieder Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Personen gestattet. Das gilt für Theater, Oper und Kinos. Voraussetzung ist allerdings ein Sitzplan, negative Tests und eine Sitzverteilung nach dem Schachbrettmuster. Negativ getestete Mitglieder von Gesangsgruppen oder Blasorchestern im Amateurbereich können wieder mit 30 beziehungsweise 50 Personen zusammen proben.

Das gilt im Sport bei Inzidenzstufe 1 in Köln

100 negativ getestete Personen können innen oder außen Kontaktsport betreiben. Im Außenbereich sind über 1.000 Zuschauer*innen bei Sportveranstaltungen in Köln gestattet bis zu einer maximalen Auslastung der Kapazität von 33 Prozent. Im Innenbereich gilt die gleiche Anzahl an Zuschauer*innen, allerdings müssen diese getestet sein und Veranstalter müssen einen Sitzplan und eine Sitzordnung nach dem Schachbrettmuster nachweisen. Liegt die Inzidenz in NRW unter 35, dann ist der Innensport ebenfalls ohne Test möglich.

Bordelle und Freibäder dürfen in Köln wieder öffnen bei Inzidenzstufe 1

Freibäder dürfen in Köln wieder öffnen und die Badegäste benötigen keinen Test. Getestet sein muss, wer ein Bordell aufsuchen will, denn diese dürfen ab einer Inzidenzstufe 1 in Köln dann auch wieder öffnen. Bei negativen Tests dürfen Clubs und Diskotheken mit Außenbereich wieder für 100 Personen diese öffnen.

Für den Einzelhandel fallen in allen Geschäftsgrößen die Sonderregelungen weg. Tagungen und Kongresse dürfen durchgeführt werden, wenn die Teilnehmer*innen negativ getestet sind.

Das gilt für private Parties und Feiern bei Inzidenzstufe 1 in Köln

Private Veranstaltungen dürfen im Außenbereich mit bis zu 250 Gästen ohne Test abgehalten werden. Innen müssen die Teilnehmer*innen negativ getestet sein und ihre Zahl ist auf 100 begrenzt. Bei Parties ist die Teilnehmer*innen-Zahl auf 100 Gäste außen und 50 innen ohne Abstand möglich. Alle Partygäst*innen müssen negative Tests vorlegen können.

In der Gastronomie ist Innengastrononmie bei einer NRW-Landesinzidenz unter 50 ohne vorherige Tests gestattet. Auch Busreisen sind wieder gestattet, wenn alle Teilnehmer*innen aus Regionen kommen, in denen die Inzidenz unter 35 liegt.

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