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Köln mit 342 Neuinfizierten an einem Tag

Köln | aktualisiert | Die aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) mussten korrigiert werden, weil es dort am 22. Oktober einen Serverausfall gab. Die fehlenden Zahlen finden sich heute in der Statistik des RKI. In Köln steigt die Inzidenzzahl auf 136,8 für den Zeitraum 17. bis 23. Oktober. Für Deutschland zählt das RKI, unter Berücksichtung der nachermittelten Zahlen, 14.714 Neuinfizierte an einem Tag.

Köln zählt 342 Neuinfizierte und insgesamt 8.307 Menschen die sich insgesamt mit dem Virus infizierten. Zwei Menschen starben in Köln, so dass die Gesamtzahl von Menschen, die mit COVID-19 infiziert waren und starben bei 137 in Köln liegt. Die Stadt Köln gab gestern die Zahl der aktuell infizierten mit 1.770 Kölnerinnen und Kölnern an.

Die Situation in Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen ist das Land mit insgesamt den meisten Infizierten seit Beginn der Pandemie. Die Gesamtzahl liegt bei 104.617. Das RKI meldet für Nordrhein-Westfalen 4.370 Neuinfektionen an einem Tag. Die Inzidenzzahl für den Zeitraum 17. bis 23. Oktober in NRW beträgt 87,5. Die Zahl der aktuell Infizierten gibt das Land NRW mit 25.500 an.

Die Situation in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Samstagmorgen 14.714 Neuinfektionen gemeldet. Wegen eines Serverausausfalls am Donnerstag waren darin allerdings auch Neuinfektionen vom vorletzten Tag enthalten. Die Zahl der Menschen, die nachgewiesener Weise mit einer Corona-Infektion starben, kletterte um 49 auf 10.003 und ist damit erstmals fünfstellig.

Die Zahl der "Risikogebiete" in Deutschland nimmt immer weiter zu, wobei der Westen und Süden Deutschlands spürbar stärker betroffen ist. Eine Inzidenz von unter fünf Infektionen je Woche und 100.000 Einwohner haben nur noch in Thüringen die Stadt Eisenach und der umliegende Wartburgkreis, in Sachsen-Anhalt die Stadt Dessau-Roßlau, sowie in Niedersachsen der Landkreis Holzminden.

Krankenhäuser sehen sich für zweite Corona-Welle gut gerüstet

Der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum, bezeichnet die aktuelle Corona-Situation trotz steigender Infektionszahlen als beherrschbar. "Die Krankenhäuser sind hoch alarmiert, ohne hektisch zu sein", sagte Baum dem "Mannheimer Morgen" (Samstagausgabe). Zurzeit gebe es mehr als 8.000 freie Intensivbetten, wobei durch Verschieben von nicht notwendigen Behandlungen weitere 10.000 Betten frei gemacht werden könnten.

"Außerdem müssen nicht alle Patienten, die mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus kommen, intensivmedizinisch behandelt werden." Laut Baum werden derzeit 6.000 Patienten in Krankenhäusern wegen Covid-19 behandelt, etwa 1.000 davon liegen auf der Intensivstation. "Die Kapazitäten werden noch lange reichen, ehe es bedenklich wird."

Damit die Lage in den nächsten Wochen und Monaten aber nicht außer Kontrolle gerate, sei insgesamt sehr viel Vorsicht und Einsatzbereitschaft gefordert. Jeder müsse selbst vorbeugend tätig sein und das machen, was Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sage, und nicht notwendige Kontakte vermeiden. Insgesamt sieht Baum Deutschland gut für die zweite Corona-Welle gerüstet.

"Unser Gesundheitssystem schneidet bei der Bewältigung der Pandemie weltweit mit am besten ab", so der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft.

Merkel wiederholt Corona-Appell von letzter Woche

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Samstag ihren dringenden Corona-Appell an die Bevölkerung von letzter Woche wiederholt. "Heute, eine Woche später, hat sich die Pandemielage noch weiter zugespitzt", sagte Merkel in ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast. Ihre Grundüberzeugung habe sich nicht geändert, es sei heute nur noch dringender damit.

"Eigentlich erwartet man, dass Politiker immer wieder neue Worte finden: Aber für mich gilt das, was ich Ihnen letzte Woche gesagt habe, noch Wort für Wort", sagte Merkel in ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast. Anschließend wurde die Podcast-Folge von letztem Samstag noch einmal wiederholt. Darin ruft Merkel die Bevölkerung insbesondere dazu auf, Kontakte so weit es geht zu meiden.

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