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Kölner Inzidenz nur noch knapp über 100

Köln | Die Tendenz einer sinkenden 7-Tage-Inzidenz hält in Köln an, wenngleich die Werte langsamer zurückgehen. Die Corona-Lage in Zahlen und Fakten in Köln und Deutschland. Die Bundesärztekammer fordert eine Impfkampagne mit Influencern.

Die Corona-Zahlen in Köln am 13. September

110 neue Covid 19-Fälle meldet das Robert Koch-Institut. Am 13. September verstarb in Köln niemand an oder mit einer Covid-19-Erkrankung. Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Zeitraum 7. bis 13. September bei 101,6 in Köln. 41 Patient*innen werden in den Kölner Kliniken, so das DIVI-Intensivregister mit einer Covid-19- Erkrankung behandelt. 19 von ihnen müssen invasiv beatmet werden.

RKI meldet 6.325 Corona-Neuinfektionen deutschlandweit- Inzidenz sinkt auf 81,1

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Dienstagmorgen vorläufig 6.325 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 6,0 Prozent oder 401 Fälle weniger als am Dienstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 81,9 auf heute 81,1 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 155.000 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 14.100 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 68 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 273 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 39 Todesfällen pro Tag (Vortag: 38).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 92.686. Insgesamt wurden bislang 4,09 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Bundesärztekammer fordert Impfkampagne mit Influencern

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, fordert eine kreative Impfkampagne mit Influencern in sozialen Medien. "Um den Fake News der Impfgegner etwas entgegenzusetzen, muss die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf einzelne Zielgruppen zugeschnittene Informationsangebote entwickeln", sagte Reinhardt dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagsausgabe). "Denkbar wären zum Beispiel Kooperationen mit Influencern in den sozialen Medien."

Der Mediziner fügte hinzu: "Ich bin überzeugt, dass wir mit kreativen Konzepten die Impfquote deutlich steigern können. Das kann aber nur gelingen, wenn die Politik jetzt schnell handelt." Die aktuelle Impfaktionswoche sei gut und richtig.

Sie müsse aber durch zielgenaue Kommunikationsmaßnahmen und niedrigschwellige Impfangebote, gerade für die 20- bis 50-Jährigen, flankiert werden. Reinhardt zufolge sei die aktuelle Impfquote mit knapp über 60 Prozent derzeit noch viel zu niedrig. "Wir können zwar davon ausgehen, dass im Herbst und Winter weniger Infizierte im Krankenhaus behandelt werden müssen, als bei den vorherigen Wellen."

Trotzdem laufe jeder Ungeimpfte Gefahr, sich mit dem Virus zu infizieren und schwer zu erkranken. "Dass derzeit 90 Prozent der Corona-Patienten auf den Intensivstationen nicht geimpft sind, sollte allen Impfunwilligen und Unentschlossenen zu denken geben." Nach der Schließung vieler Impfzentren sollten laut Reinhardt als Ersatz mehr Pop-Up-Impfstellen in den Fußgängerzonen, vor Kirchen, Moscheen oder Freizeiteinrichtungen aufgebaut werden.

"Auch die Sportvereine, Kulturvereine und die unterschiedlichen Glaubenseinrichtungen müssen bei der Impfkampagne mit ins Boot geholt werden."

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