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Wurde heute offiziell eingeweiht: Der Willy-Millowitsch-Platz in der Kölner Innenstadt.

„Neue Heimat für Willy“: Willy-Millowitsch-Platz offiziell eingeweiht

Köln | Seit dem heutigen Nachmittag trägt der Platz Ecke Breite Straße/Apostelnstraße  in der Kölner Innenstadt - auch „Gertrudenplätzchen“ genannt - offiziell den Namen „Willy-Millowitsch-Platz“. Bei der heutigen Einweihung mit Enthüllung des dazugehörigen Straßenschildes war neben Bezirksbürgermeister  Andreas Hupke und Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes auch der Sohn des geehrten Volksschauspielers, Peter Millowitch anwesend.

Peter Millowitsch bedankte sich das Engagement und die Beharrlichkeit aller Beteiligten, die sich für die Benennung des Platzes in der vergangenen Jahren stark gemacht hatten. Sein Vater habe vor 13 Jahren seien letzte Ruhe auf dem Melaten-Friedhof gefunden. Nun hoffe er, dass Willy seinen städtischen Frieden auf diesem Platz finden werde. Hierzu fehle allerdings noch die Statue. Diese befindet sich augenblicklich noch nicht auf dem neuen Platz. Die Statue, die Millowitsch auf einer Bank sitzend zeigt, soll nun nach der Benennung des Platzes folgen. Für den Transport vom Eisenmarkt, dem derzeitigen Standort der Statue an den neuen Platz will die IG Alstadt aufkommen. Um dies durchführen zu können, ist allerdings noch ein Ratsbeschluss nötig.

Für das bisher als Willy-Millowitsch-Platz bezeichnete private Grundstück hinter dem Hotelhochhaus an der Händel- und Richard-Wagner-Straße hatte die Stadt Köln bereits zuvor den Straßennamen aufgehoben.

Bürgermeisterin Scho-Antwerpes betonte in ihrer Rede im Rahmen der Einweihung des Platzes, die Wahl des neuen Platzes sei besser als die erste. Man habe für Millowitsch nun einen Platz gefunden, an dem „das Leben pulsiere“. Scho-Antwerpes würdigte in ihrer Rede ausdrücklich das Verdienst des großen Kölner Volksschauspielers für die Stadt und „Millionen von Menschen, die er durch seine Heiterkeit Freude bescherte“. Er sei ein Patriarch, Publikumsliebling und gleichzeitig auch ein großer Mahner gewesen. Scho-Antwerpes dankte auch Platzpächter Adi Inden, der aus der „ehemaligen Schmuddelecke“ einen Platz gemacht habe, der die Menschen zum Verweilen einlade.

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