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Diesen Kehrroboter bauten Kinder im Grundschulalter in den Osterferien während eines MINT-Kurses der Kölner Stadtbibliothek.

Stadtbibliothek wirbt mit MINT-Festival für Zukunftsberufe

Köln | Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik – diese Fächer stecken hinter der Abkürzung MINT. Wer hier fit ist, ist gefragt – ob mit Studium oder als Facharbeiter. 300.000 offene Stellen warten derzeit auf ihn. Die Stadtbibliothek will mit ihrem 2. „MINT-Festival“ Appetit auf eine entsprechende Ausbildung machen: Sie bietet in Herbstferien 111 – in der Regel kostenlosen – Veranstaltungen für Kindern schon ab dem Vorschulalter, Jugendliche, aber auch an. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Tüfteln statt büffeln – und trotzdem etwas lernen: Das ist das zentrale Motto, unter dem die Veranstaltungen stehen. Genauer: Spaß und ein Erfolgserlebnis haben, nicht nur nachmachen, sondern selber ausprobieren.. Da werden Reinigungsmittel selber hergestellt. Roboter programmiert, Trickfilme gedreht, mit einem Lasercutter nützliche Objekte entworfen und mit dem 3-D-Drucker hergestellt. Als Thema steht die Raumfahrt im Mittelpunkt – passend zu 50 Jahre Landung auf dem Mond in diesem Jahr. Auch ein mobiles Planetarium kommt zum Einsatz.

Prominente Unterstützer

Die Stadtbibliothek hat sich prominente Unterstützung geholt. ESA-Astronaut Matthias Maurer hat die Schirmherrschaft übernommen. Fernsehmoderator Ralph Caspers erzählt „Von Riesen, Glühwürmchen und Furzraketen“ und lädt zu Mitmach-Experimenten ein. TV-Wissenschaftler Ranga Yogeshwar hilft beim Hacken und Roboterbauen.

Im Vorjahr startete die 1. Auflage des MINT-Festivals. Ein voller Erfolg, bilanziert Gabriele Overbeck, Vize-Direktorin der Stadtbibliothek. Rund 4.000 Besucher wurden bei den 100 Veranstaltungen verzeichnet. Dickes und anhaltendes Lob gab es auch von Kölns Schulen. „Manche Lehrerin und mancher Lehrer dürfte neidisch auf unser Angebot gewesen sein“, so Overbeck.

Wirtschaft hofft auf Schub für Köln

Auch beim Institut der Deutschen Wirtschaft stößt das Kölner Engagement auf Zustimmung. Jetzt von ihm vorgelegte Zahlen zeigen, wie nötig der MINT-Nachwuchs ist. Auch für Köln. Denn bundesweit gesehen liegt die Stadt nur Platz 313 von 401 untersuchten Kreisen, geht es um den Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den MINT-Zukunftsbranchen geht.

Zwar könne Köln nicht mit klassischen Industriestandorten wie Wolfsburg oder Leverkusen mithalten. Dafür habe es aber bei IT-Berufen im Bereich Dienstleistungen aufgeholt. So gab es hier 2012 knapp 17.500 Beschäftigte, bis Ende 2018 war die se Zahl um 37 Prozent auf fast 24.000 gestiegen. Das sind 4,1 Prozent aller Beschäftigten – bundesweit sind es nur 2,4. Damit landet Köln hier auf Platz 21.

MINT-Festival: 10. bis 26. Oktober, Zentralbibliothek am Neumarkt und die Stadtteilbibliotheken. Programm und Anmeldungen: www.mint-festival.de.

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