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Studie: Wohnungen für Studenten werden immer teurer

Köln | Viele Studenten haben immer mehr Schwierigkeiten, bezahlbare Wohnungen zu finden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), welche am Montag veröffentlicht wurde. Besonders heikel ist demnach die Lage in den Großstädten, wie München und Heidelberg. Aber auch in Köln stiegen die Mieten von 2010 bis 2015 um 11 Prozent. Allerdings stagnieren Sie seitdem auf hohem Niveau.

Eine 30-Quadratmeter-Wohnung mit durchschnittlicher Ausstattung und guter Anbindung zur Universität in München kostete im ersten Halbjahr dieses Jahres rund 635 Euro, etwa 25 Euro mehr als noch im Jahr zuvor. Gründe für diesen Anstieg seien unter anderem der steigende Andrang neuer Studenten sowie der Mangel an studententauglichen Wohnungen, so die IW-Studie. Immer mehr Abiturienten schrieben sich an deutschen Hochschulen ein.

In den Universitätsstädten konkurrierten sie dann mit Senioren, Berufseinsteigern und Pendlern. Weiterhin müssten Studenten bei der Wohnungssuche mit vielen Gutverdienern konkurrieren, was die Miete weiter steigen lasse, so die Studie. "Nur der Bau neuer Wohnungen entspannt die Lage an den Hochschulstandorten", sagte IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer.

"Hier hinken die Städte allerdings dem Einwohnerzuwachs immer noch hinterher, vor allem, weil zu wenig Bauflächen ausgewiesen werden."

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