Kultur Bühne

28112018_BlueManGroup_LindsayBest_BlueManProduction

Blaue Männer mit einer außergewöhnlichen Performance. Im Dezember gastieren sie wieder im Musical Dome.  Foto: Lindsay Best

Legendäre „Blaumänner“ kommen in den Musical Dome

Köln | Die Blue Man Group ist derzeit auf Europa-Tournee. Im kommenden Monat werden die blau gekleideten Akteure auch im Kölner Musical Dome auftreten und das bis einschließlich Silvester. Danach geht es für ein paar Tage nach Essen.

Die genialen Blaumänner präsentieren natürlich alle Blue Man Group-Klassiker wie ihr Wasserwirbel-Trommeln, Marshmallow-Werfen und Farb- Spucken, aber auch brandneues Material, versprechen die Organisatoren. Weltweit zogen die Blue Men bereits mehr als 35 Millionen Besucherinnen und Besucher in mehr als 20 Ländern an.

In großen Metropolen wie New York, Las Vegas, Boston, Chicago, Orlando und Berlin haben sie feste Spielorte. Vom 11. bis 31. Dezember gastieren sie im Blauen Zelt, dem Musical Dome.

Reflex auf den technologischen Overkill

Die Blue Man Group und ihre Erfolgsshow sind ein brillanter Reflex auf moderne Zeiten und dem technologischen Overkill. Die Blue Man benutzen die Bühne als Spielwiese für Amüsement und Erstaunen. In einem Gewirr von Röhren, den Tubes, agiert das Trio mit skurrilen Percussion-Instrumenten und obskuren Klangkörpern.

So ist die Drumbone, abgeleitet vom englischen Trombone, eine Mischung aus Posaune und Trommel. Mehrere Rohre werden von zwei Akteuren übereinander gestülpt und verschoben, was Tonvariationen erzeugt. Gleichzeitig bearbeitet der Dritte im Bunde die Tubes mit Trommelstöcken. Dieses PVC Röhrengeflecht von sechs Metern Breite lässt alle drei parallel agieren und basiert auf dem Prinzip eines Bambusinstruments. Die Big Drum mit ihrem Durchmesser von zwei Metern wirkt wie eine Kesselpauke. Mit den Airpoles, Ruten aus Kunststoff, werden „swoosh“-artige Töne durch Schwingen erzeugt.

Entstehung in den 1980er Jahren in New York

Hervorgegangen ist die Blue Man Group aus der New Yorker Underground-Kunstszene der späten 80er. 1987 begannen Matt Goldman, Phil Stanton und Chris Wink, die für eine Catering-Firma in Manhattan arbeiteten, als Straßenkünstler, organisierten Happenings und absolvierten kurze Auftritte in Parks und Clubs. Ihre erste Show „Tubes“ produzierten sie im legendären La Mamma Experimental Theater Club. Danach zog die Blue Man Group ins Astor Place Theater um, wo sie bis heute, 25 Jahre später, erfolgreich gastiert. Von New York aus trat die Blue Man Group ihren Triumphzug rund um den Globus an.

„Als wir begannen, die Show rund um den unschuldigen und neugierigen ,Blue Man‘ zu gestalten, hätten wir uns diesen Erfolg niemals erträumt. Wir fühlen uns sehr geehrt, unsere Show mit den Menschen in Deutschland und in aller Welt teilen zu dürfen“, sagt Mitbegründer Chris Wink. „Vielleicht spricht der Blue Man so viele Menschen aller Altersgruppen, Kulturen und Nationalitäten an, weil uns von Anfang an daran gelegen war, mit unserer Show das Bedürfnis des Menschen nach Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit anzusprechen. Wir glauben, dass die fröhliche Ausgelassenheit und die Euphorie, die der Blue Man verbreitet, jeden anspricht“, ergänzt Phil Stanton.

Trotz ihres Massenappeals umgibt die Blue Man Group stets etwas Geheimnisvolles, das einen Teil ihrer Anziehungskraft ausmacht. Mit ihrer Kombination aus Kunst, Musik, Comedy und modernster Technologie schafft die Blue Man Group ein unvergleichliches, umwerfend witziges Live-Erlebnis. Die Dezember-Auftritt der Blaumänner im Kölner Musical Dome sind ein Ergebnis der großen Zuschauerresonanz auch im Rheinland. Der Vorverkauf für die Karten startet am morgigen Donnerstag an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Weitere Informationen dazu erhalten sie auch unter: www.bb-promotion.com.

Zurück zur Rubrik Bühne

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Bühne

schauspiel_ehu_18032019

Köln | Zwei Brüder begehren gegen väterliche Autorität auf. Als Räuberhauptmann versucht’s der eine, durch familiäre Intrige der andere. Friedrich Schillers Klassiker „Die Räuber“ war und Folterinstrument im Deutschunterricht, auf der Bühne arbeiteten sich immer wieder Regisseure an einer zeitgemäßen Interpretation ab. Ersan Mondtags aktuelle Inszenierung im Schauspiel lässt derlei vermissen.

herero-nama_schauspiel_12032019

Köln | Überfällige Nachhilfe in Sachen deutscher Geschichte bietet das Schauspiel mit „Herero_Nama – A History of Violence“. Verhandelt wird der Mord deutscher Kolonialtruppen zu Beginn des 20. Jahrhunderts im damaligen Deutsch-Südwest-Afrika, heute Namibia. Fast 100.000 Herero und Nama wurden Opfer des Genozids.

Köln | Nein, Wolfgang Petry war nicht als Klon vielfach auf der Premiere des Musicals „Das ist Wahnsinn“ am gestrigen Donnerstag, 7. März im Kölner Musical Dome, unterwegs. Das waren Fans mit Perücken und aufgeklebtem Superschnäuzer. Das Publikum feierte die Show am Ende frenetisch und klatschte rhythmisch zur Zugabe. Im Videobeitrag Szenen aus dem Musical und kurze Interviews mit den Darstellern Vera Bolten als „Sabine“, Enrico de Pieri als „Peter“, Jessica Kessler als „Gabi“ und Markus Dietz als „Karsten“.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

KARNEVAL NACHRICHTEN

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >