Kultur Bühne

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In der Pulk-Fiktion-Version von „Max und Moritz“ werden die Hühner nicht nur erdrosselt – sie werden auch blutig geköpft. | Foto: MeyerOriginals / Pulk Fiktion

Pulk Fiktion: Geburtstagsfeier mit „Max und Moritz“ im Freien Werkstatt Theater

Köln | Seinen 10. Geburtstag feiert das Kindertheater-Ensemble „Pulk Fiktion“ an diesem Wochenende. Das Geburtstagsgeschenk: Das Freie Werkstatt Theater wird „Homebase“ der Wandergruppe. Und das Gegengeschenk an das Publikum: Eine Feier mit Workshops und mit „Max und Moritz“ ein neuer anarchischer Bühnenspaß.

Am heutigen Samstag (14. Oktober) gibt Pulk Fiktion im Hinterhaus von Zugweg 10 von 11 bis 21 Uhr Einblick in die Theaterarbeit. Gespickt ist der Tag mit Vorträgen zum Selbstverständnis des Theaters von heute, kritischen Selbsthinterfragungen, Workshops, Minivorstellungen und natürlich mit reichlich Essenspausen.

Am Sonntag werden Workshops für Kinder und Erwachsene angeboten sowie eine „Theater-Bastelei“. Um 16 Uhr wird dann „Max und Moritz“ aufgeführt, dessen Kölner Premiere am Freitagabend von den vielen Erwachsenen begeistert gefeiert wurde. Jetzt wird es seinen Praxis-Test mit Kindern erleben. Ob da die 60 Minuten ausreichen?

Zwei Frauen spielen Wilhelm Buschs böse Buben

Im Zeitalter der Emanzipation werden Wilhelm Buschs böse Buben von zwei Frauen gespielt: Clara Minckwitz und Karoline Kähler führen mit Esprit, Körpereinsatz und spitzbübischem Humor durch die „Max und Moritz Show“. Nicht nur musikalisch unterstützt werden sie von Matthias Meyer Das Publikum wird mit Popcorn gefüttert, muss sich aber auch vor Wasserbomben hüten.

Es ist ein anarchischer Spaß, bei dem Buschs schwarzer Humor auf die Spitze getrieben wird, das Blut fließt. Einige seiner Streiche werden durch moderne Variationen ersetzt werden. Wenn das Publikum zum Elektroschocker greift und über die Zuckungen des Opfers lacht, dann ist das ein selbstkritisches und doppelbödiges, ein hintergründiges und hinterfotziges Spiel: Wie groß kann und darf unsere Schadensfreude sein? Macht sich der Mensch nicht selbst zum Affen?

Applaus gab’s auch auch ohne schriftliche Aufforderung

Der Spaß des Publikums jedenfalls war groß. Der Aufforderung „Applaus“ – in Laufschrift über der Bühne abzulesen – bedurfte es in keiner Minute.

Aktuell hat Pulk Fiktion ein gutes Dutzend Mitglieder. Die organisatorische Leitung des Kollektiv Hannah Biedermann und Norman Grotegut. Mit ihren Produktionen werden sie regelmäßig zu nationalen internationalen Kinder- und Jugendtheater-Festivals eingeladen. Zu den zahlreichen Nominierungen und Auszeichnungen zählt unter anderem der im Vorjahr verliehene George-Tabori-Förderpreis.

Am 15. und 16. November, jeweils 10 Uhr, spielt „Max und Moritz“ wieder im Freien Werkstatt.

Mehr Informationen: www.pulk-fiktion.de

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