Kultur Musik

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Loreena McKennitt mit ihrer Harfe im Tanzbrunnen Köln

Zeitlose Momente am Tanzbrunnen - Kanadischer Folkstar Loreena McKennitt trotze dem Regen

Köln | Es war gestern Abend am Tanzbrunnen nicht gerade das optimale Wetter für ein sommerliches Open Air. Regengüsse und kühle Temperaturen setzen dem Publikum in Deutz immer wieder zu. Und trotzdem sah man allenthalben glückliche, beseelte Gesichter – konzentriert lauschten die 1.500 Kölner Fans der Stimme des kanadischen Folkstars Loreena McKennitt, die auf ihrer „A Midsummer Nights’s Tour“ Station am Rhein macht.

Vertraut wirkte es, wenn sie mit ihrem Publikum plauderte und dieses durch ihr gut zweistündiges Programm führte. Dabei wirkte ihre sanfte von der Harfe und dem Akkordeon begleitete Musik manchmal wie aus einer anderen, komplett entschleunigten Welt. Während andere Künstler auf Sound- und Lichttechnik setzen, setzte die Kanadierin auf sich selbst.

Bodenständig und ganz ohne Starallüren

Wenn ihre Hände elegant über die Harfe glitten und ihr rotes Haar im Scheinwerferlicht funkelte, wurde klar, warum die Musikerin von ihrer Anhängerschaft weltweit verehrt wird. Mehr als 14 Millionen Alben hat McKennitt bereits verkauft, ein Popstar im klassischen Sinn ist sie nie geworden, auch wenn Lieder wie „The Mask And Mirror“ oder „The Bonny Swans“ zu Hits der Weltmusik wurden. Zu bodenständig und unaufgeregt ist die Frau, die ursprünglich einmal Tierärztin werden wollte. So pflanzt sie im eigenen Garten ihr Gemüse an und achtet darauf, dass sie immer rechtzeitig zur Ernte wieder zu Hause ist. Sie ist ihre eigene Managerin und produziert ihre Musik im eigenen Studio. Zeit für Starallüren bleibt da nicht.

Gestern Abend kehrte McKennitt immer wieder zu den den Wurzeln ihrer musikalischen Inspiration zurück, der keltischen und irischen Geschichte, der sie in ihren Liedern neues Leben einhaucht. Beim Programm mischte sie alte Songs mit denen ihres letzten Albums „The Wind Shakes The Barley“ und zeigte, dass sie eine weit gereiste Globetrotterin ist, die an vielen Stellen der Erde mit offenen Ohren und einem offenen Geist unterwegs war. Da störte es auch nicht, dass die Künstlerin in den vergangenen Jahr nur wenig wirklich Neues produziert hat. Denn das Bekannte ist gerade das, was ihr Publikum liebt. Und auch wenn dieser Sommer wohl abgeschrieben werden muss, haben ihre Fans zwei glückliche Stunden, an die sie sich immer erinnern können.

Ein weiteres NRW-Konzert gibt es noch am 24. Juli im Essener Colosseum-Theater.

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