Kultur Musik

LoreenaMcKennitt_step_1772012

Loreena McKennitt mit ihrer Harfe im Tanzbrunnen Köln

Zeitlose Momente am Tanzbrunnen - Kanadischer Folkstar Loreena McKennitt trotze dem Regen

Köln | Es war gestern Abend am Tanzbrunnen nicht gerade das optimale Wetter für ein sommerliches Open Air. Regengüsse und kühle Temperaturen setzen dem Publikum in Deutz immer wieder zu. Und trotzdem sah man allenthalben glückliche, beseelte Gesichter – konzentriert lauschten die 1.500 Kölner Fans der Stimme des kanadischen Folkstars Loreena McKennitt, die auf ihrer „A Midsummer Nights’s Tour“ Station am Rhein macht.

Vertraut wirkte es, wenn sie mit ihrem Publikum plauderte und dieses durch ihr gut zweistündiges Programm führte. Dabei wirkte ihre sanfte von der Harfe und dem Akkordeon begleitete Musik manchmal wie aus einer anderen, komplett entschleunigten Welt. Während andere Künstler auf Sound- und Lichttechnik setzen, setzte die Kanadierin auf sich selbst.

Bodenständig und ganz ohne Starallüren

Wenn ihre Hände elegant über die Harfe glitten und ihr rotes Haar im Scheinwerferlicht funkelte, wurde klar, warum die Musikerin von ihrer Anhängerschaft weltweit verehrt wird. Mehr als 14 Millionen Alben hat McKennitt bereits verkauft, ein Popstar im klassischen Sinn ist sie nie geworden, auch wenn Lieder wie „The Mask And Mirror“ oder „The Bonny Swans“ zu Hits der Weltmusik wurden. Zu bodenständig und unaufgeregt ist die Frau, die ursprünglich einmal Tierärztin werden wollte. So pflanzt sie im eigenen Garten ihr Gemüse an und achtet darauf, dass sie immer rechtzeitig zur Ernte wieder zu Hause ist. Sie ist ihre eigene Managerin und produziert ihre Musik im eigenen Studio. Zeit für Starallüren bleibt da nicht.

Gestern Abend kehrte McKennitt immer wieder zu den den Wurzeln ihrer musikalischen Inspiration zurück, der keltischen und irischen Geschichte, der sie in ihren Liedern neues Leben einhaucht. Beim Programm mischte sie alte Songs mit denen ihres letzten Albums „The Wind Shakes The Barley“ und zeigte, dass sie eine weit gereiste Globetrotterin ist, die an vielen Stellen der Erde mit offenen Ohren und einem offenen Geist unterwegs war. Da störte es auch nicht, dass die Künstlerin in den vergangenen Jahr nur wenig wirklich Neues produziert hat. Denn das Bekannte ist gerade das, was ihr Publikum liebt. Und auch wenn dieser Sommer wohl abgeschrieben werden muss, haben ihre Fans zwei glückliche Stunden, an die sie sich immer erinnern können.

Ein weiteres NRW-Konzert gibt es noch am 24. Juli im Essener Colosseum-Theater.

Zurück zur Rubrik Musik

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Musik

koebesunderground_step_26082019

Am 6. September kommen Köbes Underground zum Open Air an den Tanzbrunnen in Deutz. Dabei werden auch Gartengeräte eingesetzt.

Köln | „Von der Gage wollen wir uns Alaska kaufen und wenn der Trump nicht darauf eingeht, sagen wir unsere Amerikatour einfach ab. Das wird dem US-Präsidenten sicher sehr viel ausmachen“, spielt Ecki Pieper auf Trumps jüngste Kaufpläne für Grönland an. Wenn seine Band Köbes Underground am 6. September auf der Bühne am Tanzbrunnen steht, geht es aber durchaus um Themen, die die Musiker nicht ganz so lustig finden, wie die Einkaufspläne des US-Staatsoberhaupts.

Album-Cover-Zosamme_Fabian-Kronbach

Köln | Auf dem Label SpektaColonia veröffentlicht Fabian Kronbach am heutigen Freitag sein erstes Album mit dem Titel "Zosamme". Kronbach singt auf Kölsch und ist in Köln seit dem Kölsche Musik Bänd Kontest bekannt. Seine erste Single: "Jäjendeil vun mer" und er war mit Kasalla auf Deutschland Tournee.

plaesier_platte_21082019

Köln | Die Band Pläsier hat ihren Plattenvertrag bei dem neu gegründeten Kölner Musiklabel SpektaColonia unterschrieben teilen Band und Musikverlag mit. Der Verlag und die Band hatten die Zusammenarbeit bereits angekündigt, aber jetzt ist es mit Brief und Siegel amtlich.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >