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Flüchtlingshilfswerk rechnet mit hohem Andrang von Bootsmigranten

Genf | Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR erwartet, dass in diesem Jahr so viele Bootsmigranten nach Italien kommen werden wie seit vier Jahren nicht mehr.

"Unseren Schätzungen zufolge werden in diesem Jahr rund 60.000 Menschen Europa über die zentrale Mittelmeerroute erreichen", sagte die UNHCR-Botschafterin für Italien, Chiara Cardoletti, der "Welt". Das wäre die höchste Zahl an Ankünften seit 2017. "Wir haben in diesem Jahr bereits einen enormen Anstieg gesehen", sagte Cardoletti.

Bis zum 11. Juni verdreifachte sich die Zahl der Ankünfte mit 15.375 Menschen im Vorjahresvergleich. Im Vergleich zu 2019 sind es sogar siebenmal so viele Ankünfte. Hauptursache für die steigende Zahl der Abfahrten ist die Situation in Libyen.

Dort haben sich seit Beginn der Coronakrise die abfahrtswilligen Migranten gestaut. Jetzt, wo die Pandemie besser unter Kontrolle ist, wollen sie nach Europa übersetzen. Auch die instabile politische Lage unter der amtierenden Übergangsregierung trägt zu den steigenden Abfahrten bei.

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