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Kandidaten für CDU-Vorsitz starten Schlagabtausch

Lübeck | Die aussichtsreichen Kandidaten für den Vorsitz der CDU haben sich am Donnerstagabend in Lübeck auf der ersten von acht geplanten Regionalkonferenzen gemeinsam der Parteibasis vorgestellt. Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn, lieferten sich dabei einen ersten Schlagabtausch. "Diese Partei lebt und sie will diskutieren und sie will nach vorne gehen", sagte Kramp-Karrenbauer zum Auftakt der Veranstaltung.

Die CDU müsse den Menschen Mut zusprechen. "Wir wollen Zusammenhalt in diesem Land", so Kramp-Karrenbauer weiter. Man beurteile Menschen nicht nach ihrem Aussehen, sondern "wir beurteilen Menschen danach, was sie in dieses Land einbringen können", so Kramp-Karrenbauer.

"Die CDU ist eine Volkspartei der Mitte. Wir verschieben sie nicht nach links, wir verschieben sie nicht nach rechts", sagte Merz. Keine andere Partei könne ein solches Spektrum wie die CDU erreichen.

"Dazu gehört, dass wir Nationalität und nationales Denken mit Weltoffenheit verbinden. Dass wir wirtschaftspolitische Kompetenz und soziales Engagement miteinander verbinden. Und dass wir vor allen Dingen unter uns gut miteinander umgehen", sagte Merz.

Die CDU müsse in dieser Zeit, in der sie jetzt ist, richtungs- und wegweisend sein. "Wir brauchen eine größere Bürgerbeteiligung. Wenn wir das schaffen, dann kann die Partei in Deutschland bei bundesweiten Wahlen wieder bis zu 40 Prozent erreichen", so Merz weiter. "Und dann traue ich mir zu, die AfD mit ihren Wählern und Wählerinnen zu halbieren", sagte Merz. Das ginge, aber dafür müsse man die Voraussetzungen dafür schaffen, so Merz. Es gehe um bürgerliche Mitte, sagte Spahn. "Es geht darum, dass wir gemeinsam, geschlossen erst gut diskutieren, Lösungen finden und sie dann gemeinsam mit guter Laune am besten noch dazu vertreten, dann sind wir erfolgreich, dann können wir Bürgerinnen und Bürger überzeugen und dafür treten wir an heute in den nächsten Wochen und Monaten", so Spahn weiter. In den kommenden Tagen folgen noch Regionalkonferenzen am 20. November in Mainz, am 21. November in Seebach in Thüringen, am 22. November in Halle (Saale), am 27. November in Böblingen, am 28. November in Düsseldorf, am 29. November in Bremen und schließlich am 30. November Berlin. Der Wahlparteitag der CDU findet am 7. und 8. Dezember in Hamburg statt.

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