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Brexit-Verschiebung kostet EU-Parlament 21 Millionen Euro

Brüssel |  Die Brexit-Verschiebung wird auch für das EU-Parlament teuer. Laut einer Berechnung der EU-Abgeordneten Ingeborg Gräßle (CDU) für die "Bild am Sonntag" summieren sich allein die Bezüge der britischen Abgeordneten zwischen dem ursprünglich anvisierten Austrittsdatum und dem 31. Oktober auf 21 Millionen Euro. Sollte sich der Brexit noch einmal verschieben, wird es dementsprechend teurer.

Jedes Jahr kostet den europäischen Steuerzahler 36,3 Millionen Euro. Die britische Premierministerin Theresa May hatte um den Aufschub gebeten, nachdem sich das britische Parlament auf keinen Brexit-Plan einigen konnte. Großbritannien wird deshalb auch wahrscheinlich 73 Abgeordnete nach Brüssel entsenden - die sich dort bestenfalls enthalten werden.

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London | Die britische Premierministerin Theresa May will das britische Unterhaus über ein zweites Brexit-Referendum abstimmen lassen, sofern die Parlamentarier in London dem Brexit-Abkommen mit der Europäischen Union zustimmen. Es handele sich um "die letzte Chance", den Stillstand beim EU-Austritt zu beenden, sagte May am Dienstag in London. Man mache ein neues Angebot, um im Parlament "einen gemeinsamen Nenner" zu finden.

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Wien | Österreichs Regierungskoalition ist endgültig zerbrochen. Alle FPÖ-Minister verlassen das Kabinett, meldeten österreichische Medien am Montagabend. Der Schritt war von der FPÖ im Vorfeld angedroht und auch erwartet worden, nachdem Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Abend angekündigt hatte, sich von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) zu trennen.

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