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Brexit-Verschiebung kostet EU-Parlament 21 Millionen Euro

Brüssel |  Die Brexit-Verschiebung wird auch für das EU-Parlament teuer. Laut einer Berechnung der EU-Abgeordneten Ingeborg Gräßle (CDU) für die "Bild am Sonntag" summieren sich allein die Bezüge der britischen Abgeordneten zwischen dem ursprünglich anvisierten Austrittsdatum und dem 31. Oktober auf 21 Millionen Euro. Sollte sich der Brexit noch einmal verschieben, wird es dementsprechend teurer.

Jedes Jahr kostet den europäischen Steuerzahler 36,3 Millionen Euro. Die britische Premierministerin Theresa May hatte um den Aufschub gebeten, nachdem sich das britische Parlament auf keinen Brexit-Plan einigen konnte. Großbritannien wird deshalb auch wahrscheinlich 73 Abgeordnete nach Brüssel entsenden - die sich dort bestenfalls enthalten werden.

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Washington | US-Präsident Donald Trump hat sich erneut in aggressivem Tonfall an den Iran gewandt. "If Iran wants to fight, that will be the official end of Iran", schrieb Trump am Sonntag auf Twitter. Der US-Präsident ergänzte: "Never threaten the United States again!".

Wien | Nach der Aufkündigung der Regierungszusammenarbeit mit der FPÖ durch Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hat der österreichische Innenminister Herbert Kickl der ÖVP Wortbruch vorgeworfen. "Es geht Bundeskanzler Kurz und der ÖVP nur um die Macht. Offenbar auch um den Preis der Sprengung einer Regierung, die in der Bevölkerung die höchste Anerkennung für ihre Arbeit seit vielen Jahren hat", schreibt Kickl auf Facebook.

Wien | Der österreichische Ex-Kanzler Christian Kern (SPÖ) rät dem derzeitigen Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zum Rücktritt. "Er sollte es mir gleichtun und den Weg frei machen für einen Neubeginn", sagte Kern der "Welt" (Montagsausgabe). Kurz werde sich mit der Frage des Rücktritts beschäftigen müssen, wenn er seine Verantwortung ernst nehme, sagte der Ex-Kanzler.

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