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G-20-Treffen: USA verweigern Bekenntnis zum Freihandel

Baden-Baden | Die USA haben auf dem G-20-Treffen in Baden-Baden ein klares Bekenntnis zum Freihandel verweigert. In lediglich einem Satz der Abschlusserklärung des Treffens fand sich ein Bezug auf das Thema. Im vergangenen Jahr hatten die Teilnehmer noch protektionistischen Maßnahmen eine klare Absage erteilt und sich klar für Freihandel ausgesprochen.

Es gebe eine breite Unterstützung für offene Märkte, "aber eben keinen Konsens über den Weg zur Weiterentwicklung der Handelsbeziehungen", sagte Bundesbank-Präsident Weidmann. Es sei der deutschen Delegation nicht gelungen, einen Konsens herzustellen. Auch im Bereich Klimaschutz stellte sich die US-Delegation gegen eine gemeinsame Erklärung.

US-Präsident Donald Trump hatte sich im Wahlkampf klar gegen Freihandel ausgesprochen und den Klimawandel als "Fiktion" bezeichnet.

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Berlin | Das Auswärtige Amt hat sich besorgt über die Ausschreitungen bei Demonstrationen in Bahrein gezeigt. Berichten zufolge kamen am Dienstag bei einem Polizeigroßeinsatz in der Stadt Diraz fünf Menschen ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. "Deutschland unterstützt Bahrain in seinem Kampf gegen den Terrorismus im Rahmen rechtsstaatlicher Normen", sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Mittwoch.

Brasilia | In der brasilianischen Hauptstadt Brasilia haben Demonstranten am Mittwoch Feuer im Landwirtschaftsministerium gelegt. Zuvor seien die Fenster des Gebäudes mit Steinen eingeworfen worden, dann hätten Demonstranten das Gebäude gestürmt, berichten örtliche Medien unter Berufung auf die Polizei. Mehrere weitere Ministerien seien zur Sicherheit geräumt worden.

Warschau | Polens Verteidigungsminister Witold Waszczykowski hat die Nato aufgefordert, das Gespräch mit Russland zu suchen: "Wir brauchen auch den Dialog mit Russland. Es ist aus unserer Sicht wichtig, dass die Nato die Kommunikationskanäle mit Russland ausreichend öffnet, sich mit Moskau austauscht und über konkrete Probleme berät", sagte der Minister vor dem Treffen der Nato-Staats- und Regierungschefs am Donnerstag in Brüssel der "Welt". "Die Sicherheit Polens basiert nicht nur auf militärischer Stärke und Abschreckung", fügte Waszczykowski hinzu.

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