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Fußballerin Hegerberg beklagt Sexismus im Fußball

Oslo | Die norwegische Fußballspielerin Ada Hegerberg, die mit Olympique Lyon unter anderem die Champions League gewonnen hat, kritisiert die noch immer fehlende Anerkennung von Frauenfußball in der Gesellschaft. "Fußball ist nach wie vor sehr stark männlich dominiert, Sexismus und Diskriminierung sind immer noch sehr ausgeprägt", sagte Hegerberg dem "Zeitmagazin". Sie liebe ihren Sport, er genieße aber "noch nicht die Anerkennung, die er verdient", so die Stürmerin weiter.

Hegerberg war 2017 aus Protest aus Norwegens Nationalmannschaft zurückgetreten. "Ich bin davon überzeugt, dass diese Entscheidung, die ich mir nicht leicht gemacht habe, richtig war", sagte Hegerberg. Sie habe sie so treffen müssen, "um nicht zu stagnieren".

Sie habe damit "auf die schlechten Bedingungen im Frauenfußball aufmerksam machen" wollen. Dies gelte auch für "Frauen im Leistungssport insgesamt und in anderen Bereichen der Gesellschaft", so die norwegische Fußballspielerin weiter. Es gehe ihr "jetzt nicht mehr nur um Fußball, um Siege oder Tabellenplatzierungen – es geht darum, gemeinsam voranzukommen. Das ist größer als das Spiel", sagte Hegerberg dem "Zeitmagazin".

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