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Grüne: Kommunen bei Entsorgung von Kunstrasenplätzen in der Pflicht

Berlin | Die Grünen-Bundestagsabgeordneten Monika Lazar und Bettina Hoffmann sehen die Kommunen bei der Entsorgung von Kunstrasenplätzen in der Pflicht, da sie meist den Bau der Sportanlagen in Auftrag geben. "Kommunen sollten bei Ausschreibungen auch die umweltgerechte Entsorgung zum Kriterium machen", teilen die beiden Politikerinnen, die für die Grünen im Umweltausschuss sitzen, in einer gemeinsamen Erklärung der "Welt am Sonntag" mit. Auch die FDP-Abgeordnete Britta Dassler plädiert für strengere Regeln bei der Entsorgung der umstrittenen Kunstrasenplätze.

In einem Schreiben an die Bundesregierung, über das die "Welt am Sonntag" berichtet, fordert sie, dass kurzfristige Mittel bereitgestellt werden müssten, die eine "nachhaltige Weiterentwicklung eines Entsorgungssystems ausgedienter Kunstrasenspielfelder und von deren Füllmaterial" ermögliche. Eine Antwort steht noch aus. Dassler sitzt für die FDP im Sportausschuss des Bundestages.

2018 hatte eine Studie des Fraunhofer-Instituts die Kunstrasenfelder als eine der größten Mikroplastikquellen in Deutschland ausgemacht. Laut DFB gibt es bundesweit etwa 5.000 Großfelder und mindestens 1.200 kleine Kunstrasenfelder. Meist sind die Plätze nach zwölf bis 14 Jahren abgenutzt, doch die Entsorgung ist komplex.

Ein brancheninterner Report aus dem Jahr 2017 stellte fest, dass es für die Wiederverwendung oder Entsorgung bislang "keine verlässliche Lösung" gibt. Allein in Deutschland werden laut Branchenexperten jährlich etwa bis zu 250 Felder mit einer Gesamtfläche von fast 1,8 Millionen Quadratmetern entsorgt.

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