Sport Fußball

Niedersachsen und Sachsen wollen Fußballstadien für Fans öffnen

Berlin | Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) wollen Besuche in Fußballstadien in der nächsten Bundesligasaison wieder ermöglichen. Weil sagte der "Bild am Sonntag": "Nach der Sommerpause müssen wir klären, ob Stadion auch mit weniger Abstand geht, weil die Infektionsrate so niedrig ist und es eine Kontaktnachverfolgungs-App gibt, falls doch ein Infizierter dort war." Kretschmer setzt auf Maskenpflicht und Abstandsregel im Stadion.

"Mein Ziel ist, dass Besuche von Fußballspielen, Konzerten, Theater- oder Opernaufführungen in Sachsen nach dem 1. September wieder möglich werden. Mundschutz und 1,5-Meter-Sicherheitsabstand reichen nach menschlichem Ermessen aus, um sich nicht anzustecken", sagte er der "Bild am Sonntag". "Dann sind zwar die Stadien nicht ausverkauft, aber es gibt wieder Spiele vor Publikum."

Auch der Schulbetrieb soll sich nach dem Sommer weitestgehend normalisieren. Das Modell der halben Klassen will Niedersachsen nur bis zu den Sommerferien fortführen. "Zum neuen Schuljahr haben wir dann hoffentlich wieder normale Klassen. Wir hoffen, dass wir das Infektionsgeschehen dann so weit unter Kontrolle haben, dass es in den Klassen Ausnahmen von der 1,5-Meter-Regel geben kann. Unser Ziel ist klar: Kinder gehen wieder in die Kita oder in die Schule, Eltern können wieder arbeiten", so Weil. Sein sächsischer Kollege Kretschmer setzt hingegen auch nach dem Sommer auf ein Schichtmodell: "Damit möglichst viel Unterricht in der Schule stattfinden kann, braucht es vielleicht an einigen Schulen zwei Schichten, am Vormittag und am Nachmittag."

Sollte es zu einem erneuten exponentiellen Anstieg der Infektionszahlen kommen, sei ein zweiter flächendeckender Lockdown noch sorgfältiger zu prüfen, kündigte Weil an. "Das gesamte Land noch einmal tiefzukühlen, müssen wir - wenn irgend möglich - vermeiden", betonte der niedersächsische Ministerpräsident. Die Politik habe aus der ersten Welle gelernt: "Wir würden mit den Maßnahmen früher einsteigen, dafür aber vielleicht nur regional begrenzt." Kretschmer betonte, die Maßnahmen müssten "verhältnismäßig"sein. Beschränkungen brauche es bei Ausbrüchen hoffentlich nur in einzelnen Kommunen oder Kreisen, aber nicht landes- oder gar bundesweit. Trotzdem warnte Kretschmer: "Wir werden gerade leichtsinnig und wiegen uns in einer falschen Sicherheit. Das Virus ist unter uns, jeder, der es bekommt, kann schwerstens erkranken."

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