Sport Fußball

wm2762010a

Symbolbild Public Viewing in Köln

"Public Viewing" wird zur Fußball-WM auch nach 22 Uhr erlaubt

Berlin | Die Bundesregierung will mit einer Verordnung den strengen Lärmschutz vorübergehend lockern, damit zur Fußball-WM auch am späten Abend nach Abpfiff noch ausgelassen im Freien gefeiert werden kann.

Mit der Regelung, die am Mittwoch kommender Woche im Bundeskabinett beschlossen werden soll, werden Übertragungen auf Großleinwänden nach 22 Uhr erlaubt, schreiben die Zeitungen der Funke-Mediengruppe in ihren Mittwochausgaben. An der Durchführung der Veranstaltungen bestehe "ein erhebliches öffentliches Interesse", da dank Public Viewing viele Fußball-Fans, die sich eine Reise nach Russland nicht leisten könnten, live die Spiele zusammen mit vielen anderen auf Großleinwänden verfolgen könnten, so Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zur Begründung der zwischen den Ministerien bereits abgestimmten Verordnung.

Die für den Lärmschutz zuständige SPD-Politikerin will vor allem Event-Veranstaltern und Gastronomen Rechts- und Planungssicherheit verschaffen. Da der mit dem Public Viewing "verbundene Lärm in Abhängigkeit von den örtlichen Verhältnissen vor allem in den Abend- und Nachtstunden (...) ein Problem darstellen kann, bedarf die Durchführung dieser Veranstaltungen besonderer Vorschriften", heißt es. Bereits bei den Weltmeisterschaften 2006, 2010 und 2014 sowie bei den Europameisterschaften 2008 und 2016 hatte es vergleichbare Verordnungen gegeben.

"Selbst wenn Spiele, die um 20 Uhr beginnen, bis 22 Uhr beendet sein sollten, ist davon auszugehen, dass sich Teilnehmer von Public-Viewing-Veranstaltungen auch nach 22 Uhr noch im Freien aufhalten, um sich über das Gesehene auszutauschen", erklärt Hendricks. Auch werde es dauern, bis Besucher von Großveranstaltungen - nach möglichen Verlängerungen und Elfmeterschießen - mit ihren Autos von Parkplätzen nach Hause aufbrechen. Die WM in Russland beginnt am 14. Juni, das Finale wird am 15. Juli in Moskau gespielt.

Titelverteidiger Deutschland steigt am 17. Juni um 17 Uhr in Moskau gegen Mexiko ins Turnier ein. Am 23. Juni trifft die DFB-Elf in Sotchi (20 Uhr) auf Schweden. Am 27. Juni findet das letzte Vorrundenspiel für Deutschland in Kasan gegen Südkorea statt (16 Uhr).

Zurück zur Rubrik Fußball

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Fußball

Köln | Der bis zum Ende dieser Saison bei Holstein Kiel spielende Offensivmann Kingsley Schindler wechselt ohne Ablöse im Sommer zum 1. FC Köln. Das gab der Kölner Fußballverein heute morgen bekannt. In Kiel erzielte der 25-jährige Fußballspieler in 93 Pflichtspielen 33 Tore und assistierte bei 21. In Köln sind die Verantwortlichen von der Athletik und Schnelligkeit des Spielers überzeugt. Schindler ist in Hamburg geboren.

Köln | Der 25-jährige defensive Mittelfeldspieler absolvierte im Trikot von Schalke 04 bislang 121 Bundesliga-Spiele. Jetzt wird er mit der Rückennummer „8“ für den 1. FC Köln in der 2. Bundesliga auflaufen und soll die Kölner bei ihrem Versuch des direkten Wiederaufstiegs unterstützen. Einen Aufstieg von der 2. in die 1. Bundesliga erlebte der Fußballspieler bereits mit dem 1. FSV Mainz 05.

Unterföhring | Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die TV-Sender ProSieben und ProSieben Maxx haben am Sonntag in Düsseldorf eine umfangreiche TV-Rechte-Vereinbarung bekannt gegeben. Der TV-Sender ProSieben Maxx wird am 26. März 2019 das erste Fußball-Länderspiel in seiner Geschichte zeigen. Dann treffen die U21-Teams von Deutschland und England zum letzten Test vor der U21-Europameisterschaft in Italien und San Marino (16. bis 30. Juni 2019) aufeinander.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN

Studierende beleuchten Europawahl 2019

europawahl2019_studentengruppe01

Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >