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BSI-Präsident kritisiert Qualitätsmängel bei IT-Produkten

Bonn | Der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm, hat die Qualität von IT-Produkten in Deutschland kritisiert. "Viele Software- und Hardware-Produkte werden mit teils erheblichen Qualitätsmängeln in Form von Schwachstellen auf den Markt gebracht", sagte Schönbohm der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstagsausgabe). Deren Zahl nehme stetig zu.

"Wenn wir erfolgreich in der Digitalisierung sein wollen, können wir uns Qualitätsmängel dieser Art aber nicht leisten", so Schönbohm. Die Hersteller forderte der BSI-Chef auf, ihren Kunden sichere Produkte bereitzustellen. Dazu gehöre auch, dass sie über einen bestimmten Zeitraum hinweg deren sicheren Betrieb durch Updates gewährleisten.

Das BSI entwickle derzeit ein Gütesiegel für IT-Produkte, welches Verbrauchern die Einschätzung der Sicherheit erleichtern soll. Nach Einschätzung des belgischen Sicherheitsforschers Mathy Vanhoef ist vor allem die Versorgung mit Sicherheits-Updates mangelhaft. Vanhoef, der die Sicherheitslücke im WLAN-Verschlüsselungsprotokoll WPA2 entdeckt hat, warnte am Wochenende davor, dass etliche betroffene Geräte wohl niemals ein Update bekommen würden.

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