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Bildschirmzeit in Coronakrise deutlich gestiegen

Berlin | Die Menschen in Deutschland verbringen während der Corona-Pandemie immer mehr Zeit vor dem Bildschirm. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Im Schnitt sind es demnach 10,4 Stunden pro Tag.

Vor der Krise schauten die Menschen nach eigener Schätzung nur acht Stunden am Tag auf einen Bildschirm, egal ob Smartphone, Computer-Monitor oder Fernseher. Insgesamt gab eine Mehrheit von 78 Prozent an, dass sie in der Corona-Zeit digitale Technologien, Geräte und Dienste häufiger nutzen als zuvor. In den Altersgruppen bis 64 Jahre sind es sogar 87 beziehungsweise 88 Prozent, und selbst bei den Senioren ab 65 ist es mit 52 Prozent mehr als jeder Zweite.

Für die Erhebung befragte Bitkom Research im Januar telefonisch 1.002 Personen ab 16 Jahren.

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Berlin | Bundesregierung, Ministerien und Länder haben seit Ausbruch der Pandemie mehrere Millionen Euro für Werbeanzeigen mit Corona-Bezug in den sozialen Netzwerken ausgegeben. Allein im Namen der Bundesregierung wurden in den vergangenen zwölf Monaten Anzeigen auf verschiedenen Plattformen für knapp 1,4 Millionen Euro geschaltet, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf das zuständige Presse- und Informationsamt. Auch das Bundesgesundheitsministerium hat im vergangenen Jahr einen Millionenbetrag (rund 1,3 Millionen Euro) für Werbung auf Facebook ausgegeben, sagte ein Sprecher dem Blatt.

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