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BDI nennt britisches Binnenmarktgesetz "weitere Hiobsbotschaft"

Berlin | BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang hat das britische Binnenmarktgesetz als "weitere Hiobsbotschaft für Unternehmen auf beiden Seiten des Kanals" bezeichnet.

Es sei gut, dass die EU "unmissverständlich" klarstelle, dass das Gesetz nicht gegen die völkerrechtlichen Vereinbarungen im Austrittsabkommen verstoßen dürfe, sagte Lang am Dienstag. "Ohne eine Korrektur in London ist der Weg zu einem Abkommen über das zukünftige Verhältnis versperrt."

Ein Handelsabkommen dürfe es nur mit einem funktionierenden irischen Grenzregime geben. "Alles andere wäre eine Attacke auf den EU-Binnenmarkt. Nur mit Grenzregime wird der Binnenmarkt, der Heimatmarkt unserer Industrie, funktionieren", so der BDI-Hauptgeschäftsführer.

Die deutsche Industrie unterstütze die Verhandlungslinie der EU. "Ein zukünftiges Abkommen ohne klare Regeln für fairen Wettbewerb ist inakzeptabel", so Lang weiter. "Jetzt müssen die Verhandlungspartner bis Ende Oktober ein Ergebnis finden. Das Vereinigte Königreich riskiert massiven Schaden für die Unternehmen und ihre Beschäftigten."

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