Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

Bundesregierung hebt Wachstumsprognose für 2017 deutlich an

Berlin | Die Bundesregierung hat ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr in ihrer Herbstprojektion deutlich angehoben. Man rechne für 2017 mit einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von zwei Prozent und für das Jahr 2018 um 1,9 Prozent, sagte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) am Mittwoch in Berlin. Bei der Frühjahrsprojektion im April hatte man für 2017 noch mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung von 1,5 Prozent gerechnet.

"Die deutsche Konjunktur ist im ersten Halbjahr sehr stark gelaufen", sagte die Bundeswirtschaftsministerin. "Die Investitionstätigkeit und die Beschäftigung haben sich dynamischer entwickelt, als wir das im Frühjahr erwartet hatten." Dazu habe wie schon auch in den vergangenen Jahren eine starke Binnennachfrage beigetragen, so Zypries weiter.

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

apotheke_ABDA_09212017

Berlin | Das Bundeswirtschaftsministerium rechnet mit einem großen Apothekensterben. In einem aktuellen bisher unveröffentlichten Gutachten, heißt es, "dass bereits im Jahr 2015 7.600 Apotheken-Unternehmen wirtschaftlich gefährdet sind, davon 5.300 Apotheken in städtischen und großstädtischen Räumen", berichtet das Nachrichtenmagazin Focus. Das seien "insgesamt circa 47 Prozent aller Apotheken-Unternehmen, die in ihrem Brutto-Betriebsergebnis keinen angemessenen Unternehmerlohn im Vergleich zu einem Krankenhausapotheker realisieren".

Bonn | Im Fall des DHL-Erpressers, der in den vergangenen Wochen mindestens zwei Paketbomben in Brandenburg verschickt hat, prüfen Ermittler eine neue Spur. Der Paketdienstleister DHL wurde bereits Mitte September Opfer eines ähnlich gelagerten Erpressungsversuchs, berichtet der "Spiegel". Es werde derzeit geprüft, ob es sich um denselben Täter handle, bestätigte die Polizei Bonn dem Magazin.

Berlin | In der Berliner Flughafengesellschaft gibt es Überlegungen, den Hauptstadtflughafen BER im Jahr 2020 zur Not ohne Hauptterminal in Betrieb zu nehmen. Wie der "Spiegel" berichtet, könnte ein Terminal in "industrieller Fertigbauweise" teilweise dessen Funktion übernehmen. Das Gebäude mit dem Namen "T1-E" wurde bereits vom Aufsichtsrat beschlossen und soll 100 Millionen Euro kosten.

KARNEVAL NACHRICHTEN

Weihnachtsmärkte in Köln 2017

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS