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Durchbruch im Mautstreit: Bund bekommt 3,2 Milliarden Euro

Berlin | Im Dauerstreit um Einnahmeausfälle bei der Lkw-Maut hat sich das Bundesverkehrsministerium mit den Hauptgesellschaftern von Toll Collect auf einen Vergleich in Höhe von rund 3,2 Milliarden Euro geeinigt.

Der Bund, Daimler Financial Services und Deutsche Telekom hatten sich 14 Jahre lang wegen des verspäteten Starts des Mautsystems und dadurch entgangener Milliardeneinnahmen gestritten. Beide Seiten mussten hunderte Millionen Euro für Anwälte, Gutachter und Verfahrenskosten aufbringen.

"Jetzt können wir unbelastet das Erfolgsmodell Lkw-Maut fortführen", kommentierte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer den Deal am Mittwochabend.

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