Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

5g_digital_23092018

Wirtschaft kritisiert Ausschreibungsbedingungen für 5G-Auktion

Berlin | Vor der Sitzung des Beirats für die Vergabe der 5G-Mobilfunk-Frequenzen kritisieren Wirtschaftsvertreter die Ausschreibungsbedingungen der Bundesnetzagentur. "Vom künftigen Mobilfunkstandard 5G verspricht sich die deutsche Wirtschaft enorme volkswirtschaftliche Impulse", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Achim Dercks, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Montagsausgaben). "Allerdings drohen derzeit Versäumnisse der Vergangenheit wiederholt zu werden", warnte Dercks.

"So stellen die Auflagen für die Netzabdeckung allein auf die Versorgung von privaten Haushalten ab. Das ist aber ein zu enger Ansatz", kritisierte der Wirtschaftsvertreter. Auch die aktuell diskutierten zusätzlichen Versorgungsauflagen für ausgewählte Bahnstrecken, Autobahnen und Bundesstraßen entsprächen keineswegs den tatsächlichen Herausforderungen, so Dercks weiter.

"Unternehmen benötigen 5G Mobilfunk gerade auch in ländlichen Flächen und entlang aller Verkehrswege, also Straßen, Schienen, Wasserstraßen. Daraufhin muss die Bundesregierung die Prioritäten bei der Frequenzvergabe ausrichten", forderte Dercks. "Auch Landwirte und viele andere auf dem Land ansässige Unternehmen wollen künftig mit 5G arbeiten", sagte der Wirtschaftsvertreter weiter.

"Sie brauchen nicht nur die Möglichkeit, Daten herunterladen zu können. Unternehmen müssen vor allem auch große Datenmengen hochladen können." Mit den bisherigen Plänen werde sich eine wirtschaftlich sinnvolle Flächenabdeckung nicht erreichen lassen.

Dercks forderte einen aufeinander abgestimmten Ausbau gigabitfähiger Strukturen im Festnetz- und Mobilfunkbereich: "Was Deutschland jetzt zusätzlich braucht, ist der Mut, erkennbare Probleme auch auf unkonventionelle Weise zu lösen. Die Politik muss jetzt die richtigen Weichen stellen und dann schnell in die Umsetzung kommen."

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

Berlin | Trotz der angespannten Sicherheitslage hat Deutschland im vergangenen Jahr für 195,1 Millionen Euro U-Boot-Teile in die Türkei exportiert. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor, über welche die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Montagsausgaben berichten. Die Ausfuhren erfolgten demnach bis einschließlich Oktober 2018. Während 2017 insgesamt Kriegswaffen im Wert von 62,3 Millionen Euro in die Türkei tatsächlich ausgeführt wurden, waren es in den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres Rüstungsgüter im Wert von 202,2 Millionen Euro.

Berlin | Im Insolvenzverfahren um Air Berlin rechnet der Insolvenzverwalter der Airline, Lucas Flöther, damit, dass die Forderungen der Gläubiger die Milliardenschwelle durchbrechen werden.

Düsseldorf | Nach dem O2-Anbieter Telefónica Deutschland versucht laut eines Zeitungsberichts nun auch Vodafone, das Auktionsverfahren für die Vergabe der Frequenzen für den neuen 5G-Standard auf dem Gerichtsweg zu stoppen. Ein entsprechender Eilantrag sei eingegangen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Samstagsausgabe) unter Berufung auf einen Sprecher des Verwaltungsgerichts Köln. Die eigentlich in der zweiten Märzhälfte geplante Versteigerung von Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard stehe durch die Rechtsbeschwerden auf der Kippe.

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >

Studierende beleuchten Europawahl 2019

europawahl2019_studentengruppe01

Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >