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Dank alternativer Energien ist das Aufkommen an Treibhausgasen zwischen 1990 und 2014 stark rückläufig.

NRW: CO2-Emissionen gingen seit 1990 um gut ein Fünftel zurück

Köln | Die Emissionen der wichtigsten Treibhausgase sind zwischen 1990 und 2014 im Industrieland NRW um etwas mehr als 20 Prozent zurückgegangen. Mit knapp 280 Millionen Tonnen liegen sie aber noch immer auf einem hohen Niveau.

Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Donnerstag berichtete, zählt neben Kohlenstoffdioxid auch Methan und Distickstoffoxid zu den Treibhausgasen. Die errechnete Summe von 280 Millionen Tonnen wird deshalb als CO2-Äquivalente berechnet. Trotz der gewaltigen Menge hat sich diese Summe gegenüber dem Jahr der Wiedervereinigung um 20,1 Prozent verringert. Pro Einwohner waren das im Jahr 2014 immer noch rund 15,8 Tonnen pro Jahr. Kohlenstoffdioxid war mit einem Anteil von 94 Prozent das Treibhausgas Nummer 1, weitere vier Prozent entfallen auf Methan, die restlichen zwei Prozent sind Distickstoffoxid.

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Bei den Methanemissionen ist die Tierhaltung inzwischen Hauptverursacher.

Die Methanemissionen lagen bei 25 Kilogramm pro Kopf, was rund 626 Kilogramm CO2-Äquivalenten entspricht. Die Distickstoffoxidemissionen betrugen rund 1,1 Kilogramm pro Kopf (umgerechnet 331 Kilogramm C02-Äquivalente). Beide Emissionsarten lagen damit unter dem Bundesdurchschnitt (Methan: 27,6 Kilogramm pro Kopf, Distickstoffoxid: 1,6 Kilogramm pro Kopf). Gegenüber 1990 haben sich beide Treibhausgase stark verringert: So wurden 1.633 Kilogramm CO2-Äquivalente pro Kopf weniger Methan und 400 Kilogramm weniger bei den Distickstoffoxide ausgestoßen.

Mehr als ein Drittel (37,4 Prozent) der Methanemissionen in NRW entstanden durch die Landwirtschaft (einschließlich Tierhaltung), weitere 36,4 Prozent durch die Energiegewinnung und 17,9 Prozent durch die Ablagerung organischer Abfälle. Die Distickstoffoxidemissionen wurden zum größten Teil (55,4 Prozent) durch die Landwirtschaft und die Tierhaltung verursacht.

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