Heiner Lauterbach schreibt für report-k.de seine FC-Kolumne. Foto: Bopp

München/Köln | Er ist von Kindesbeinen an Fan durch und durch. In guten wie in schlechten Tagen hält er auch aus der Ferne am Starnberger See dem FC die Treue. Und davon, liebe Leser von report-k.de, können Sie sich ab jetzt überzeugen!

Denn für unser Portal schlüpft Heiner Lauterbach (68) in de Rolle von Trainer Steffen Baumgart (50) – und formuliert für uns seine „Kabinenansprache“ zum aktuellen Spiel! Deutschlands beliebtester Schauspieler („Eurocops“, „Der Schattenmann“) verfolgt die Partien des Geißbock-Klubs genau, ist gern gesehener Gast im RheinEnergieStadion und hat seine klare Fan-Meinung. Auch zur Partie am Sonntag gegen die TSG Hoffenheim.

Hier geht es los…

Kölner Schauspielstar Heiner Lauterbach: Meine Worte an die FC-Jungs

„Meine Worte, Steffen in den Mund gelegt. Die Kabinenansprache vor dem Hoffenheim Spiel.
Jungs, wir wissen, ihr habt das letzte Woche gut gemacht. Wie ich schon gesagt hab, Jungs, kann und muss man auch mal mit einem Unentschieden in Fürth zufrieden sein.

Was heute auf uns zukommt ist ein neues Spiel. Eine neue Aufgabe. Wir haben hier und jetzt etwas klar zu stellen. Es wird also heute nicht reichen, Jungs, die Sache einfach nur gut zu machen. Wir wollen für die blamable 0:5-Schlappe in der Hinrunde eine echte Wiedergutmachung. Eine Demonstration. 

Steffen Baumgart beim Training am 1.3.2022. Fto: Bopp

Und zwar werden wir demonstrieren, warum wir zu Recht in der oberen Hälfte der Tabelle stehen. Wir werden demonstrieren, dass man unsere Kölner Mannschaft vielleicht einmal so überfahren kann, dass das aber niemals ein zweites Mal passieren wird.

Wir werden demonstrieren was es für den Gegner heißt, hier in Müngersdorf antreten zu müssen. Wir werden unserem fantastischen Publikum demonstrieren, dass wir den Hoffenheimern spielerisch und kämpferisch überlegen sein werden.

Von der ersten Sekunde an werden wir an dieser Einstellung keinen Zweifel lassen. Jungs, jeder einzelne von euch geht da gleich raus und läuft, spielt und ackert, als ob es kein Morgen gäbe.

Wenn wir die Hoffenheimer dann besiegt haben, klar besiegt haben, in einem begeisternden Spiel, mit einer begeisternden Mannschaft und vor begeistertem Publikum – dann schwöre ich euch Jungs – das ich nie mehr Jungs zu euch sagen werde. Dann seid ihr meine Männer!“